Der Monsun-Sohn Axxos (Foto) wird am Mittwoch im Preis der Deutschen Einheit als einer der klarsten Favoriten in den letzten Jahren in die Startmaschine einrücken. Von den Dreijährigen steht der Ittlinger klar an erster Stelle und auch vor den älteren Pferden muss der Asterblüte-Hengst kaum Reißaus nehmen.
Was er kann, bewies der Dreijährige, der am Mittwoch gegenüber Davidoff natürlich auch der Ritt von Stalljockey Andrasch Starke ist, nicht nur in der Union, sondern vor allem bei seinem zweiten Platz hinter Zambezi Sun im Grand Prix de Paris. Und auch im Großen Preis von Baden verkaufte sich Axxos als Fünfter gut genug, zumal ihm in der Zielgerade auch noch übel mitgespielt wurde, er einer der Leidtragenden von der von Quijano ausgehenden Behinderung war.
Wir können uns nur schwer vorstellen, dass es im Starterfeld des Großen Preises der Einheit ein Pferd gibt, das Axxos die Suppe versalzen kann. Die ausländischen Gäste Simple Exchange (lief noch vor zehn Tagen in Köln) und San Moritz (überlegener Sieger des Polnischen Derbys) besitzen bei allem Respekt wohl nicht genügend Klasse, um dem Ittlinger gefährlich zu werden.
Waleria, die Vorjahresdritte, hat da schon bessere Chancen, doch erstens ist die Startfolge bei ihr sehr knapp und zweitens ist Axxos schon ein anderes Kaliber als die Stuten, die sie in Köln auf der Meile hinter sich gelassen hat.
White Lightning, der vor zwölf Monaten Vierter war, gab gerade in Leipzig sein Comeback. Dieses muss er schon klar überbieten. So richtig vorstellen kann man sich nicht, dass er nun schon bei 100 Prozent ist. Und selbst die würden für den Sieg vermutlich nicht ausreichen.
Der Oldie Simonas kann natürlich genug, doch in fortgeschrittenem Alter lässt der Tanaka-Wallach sein Können auch nicht mehr an jedem Tag aufblitzen, es muss bei ihm bekanntlich alles passen.
Vielleicht wird auch ein Altersgefährte der stärkste Kontrahent von Axxos. Fighting Johan hätte in Frankfurt schon mehr zeigen müssen, er war dort nie im Rennen. Der Lokalmatador Auvano kommt mit seinen letzten Formen auf keinen Fall hin, er hat auch nicht annähernd die Klasse eines Axxos.
Eher ist an den Schlenderhaner Andorn zu denken, der gegenüber Sommersturm auch der Ritt des neuen Schlenderhan-Jockeys Tom Queally ist. Der Hengst, wie Axxos ein Monsun-Sohn, tritt vermutlich auf seiner besten Distanz an, sein Sieg im Preis des Casino Baden-Baden war eine ganz leichte Angelegenheit.











