Am 20. Oktober 1963 wurde Opponent als erster Sieger gefeiert. Seither präsentierten sich Jahr für Jahr viele der besten Galopper im Preis von Europa den Zehntausenden von Zuschauern in Köln. Das wird auch am Sonntag der Fall sein, wenn das von IVG gesponserte Gruppe I-Rennen über 2400 Meter wieder das absolute Highlight der Saison in der Domstadt sein wird.
Acht Kandidaten werden in die Boxen einrücken. Favorit dürfte Stall Blankeneses Schiaparelli werden. Vor zwölf Monaten wurde er wenige Tage vor dem 155.000 Euro-Event abgemeldet. Diesmal bekam er eine mehrmonatige Pause, konnte richtig auftanken. „Das Rennen in Köln passt genau“, sagt sein Jockey Andrasch Starke.
Ein Gegenspieler ist Stall Reckendorfs Egerton (Foto), der vor einem Jahr nur an dem Engländer Youmzain scheiterte. Jetzt will das Team um Trainer Peter Rau endlich den Volltreffer schaffen. Für die Schlenderhaner Stute Ioannina kommt eigens Manduros regelmäßiger Jockey Stephane Pasquier.
Der Röttgener Dickens (wurde an den Stall Christ-Lacke verkauft)und der Münchener Gast Poseidon Adventure sowie der Dreijährige First Stream, der sich auf dieser Bahn schon einmal ausgezeichnet verkaufte, wollen ebenfalls in den Kampf um den Köln-Titel eingreifen. Und dann wäre da mit Heartstead Maison ja auch noch ein Gast aus dem englischen Quartier von Mark Johnston, der hier mit Yavana´s Pace schon häufig im Endkampf war. Dickens wird von dem nachgenannten Stellino (Pacemaker) begleitet.








