Der Turf ist ein schnelllebiges Geschäft. Noch vor einer Woche war der Name Tom Queally für die breite Masse der deutschen Galopp-Szene noch relativ unbekannt, am Sonntag steigt der neue Schlenderhan/Ullmann-Jockey bereits für seinen neuen Arbeitgeber in den Sattel von Persian Storm, reitet damit gleich den Favoriten in einem Grupperennen.
Da kann, bzw. muss Queally gleich zeigen, was er kann. Doch die Chancen auf einen optimalen Einstand sind sehr gut, denn der Monsun-Sohn geht als zweifacher Gruppesieger in Frankfurt an den Start. Und was sicher auch ein Vorteil ist: Beide Erfolge kamen auf Linkskursen (München, Baden-Baden) zustande. Die Taktik, die Queally von Jens Hirschberger mit auf den Weg bekommt, dürfte auch klar sein, denn Persian Storm ist ein Frontrenner, gewinnt seine Rennen von der Spitze aus.
„Er hat das letzte Rennen in Baden gut weggesteckt, hatte dort alles sicher im Griff, ist weiterhin fit and well“, zeigt sich Jens Hirschberger im Hinblick auf die Gruppe-III-Prüfung zuversichtlich. Für Queally ist der Ritt in Frankfurt also gleich eine echte Chance, aber auch eine Bewährungsprobe.










