Es gibt Sport vom Feinsten am Sonntag in Longchamp: Prix Vermeille, Prix Foy, Prix Niel, drei Rennen mit unterschiedlichen Ausschreibungen, doch alle drei verbindet sie eins: Sie sind über 2400 Meter die letzten entscheidenden Tests für den am 7. Oktober zur Austragung kommenden Prix de l‘Arc de Triomphe.
Im Prix Foy soll Georg Baron von Ullmanns von Andre Fabre trainierter Manduro unter Stephane Pasquier seinen letzten Schliff erhalten. Damit nichts dem Zufall überlassen bleibt, bekommt Manduro einen Pacemaker. Gestüt Schlenderhans Sommertag rückt unter Johan Victoire in die Startboxen. Der Tiger Hill-Sohn hatte bereits im Großen Preis von Baden die Rolle des Hasen für Adlerflug gespielt.
Es wird kein kopfstarkes Feld in dieser Gruppe-II-Prüfung an den Start kommen. Die letztjährige Vermeille- und l‘Opera-Gewinnerin Siegerin Mandesha nimmt unter Christophe Soumillon den Kampf gegen die Hengste auf, zuletzt musste Zahra Aga Khans von Alain de Royer-Dupre trainierte Desert Style-Tochter Europas bester dreijähriger Stute Peeping Fawn in den Nassau Stakes von Sandown den Vortritt lassen. Allerdings hat Mandesha auch noch eine Startmöglichkeit im „Vermeille“.
Auch Montare, die Jonathan Pease für George Strawbridge trainiert, ist eine profilierte Gruppe-I-Siegerin, gewann im letzten Herbst den Prix Royal Oak. Aus dem irischen Topquartier von Aidan O‘ Brien rückt der diesjährige Coronation Cup-Sieger Scorpion unter Kieren Fallon in die Boxen. Distant Way vertritt Italien, der Brogi-Schützling war letztmals im Mai am Start, gewann den „Presidente“ gegen Pressing und Soldier Hollow.
England ist durch den von Geoff Wragg trainierten Dragon Dancer vertreten. Der vorjährige Zweite aus dem Epsom-Derby geht unter Darryll Holland ins Rennen, gewann zuletzt auf Listenebene in Windsor.












