Der Große Plural-Preis in Hannover, ein Listensprint über 1300 Meter, hatte Anfang Juni für Gesprächsstoff gesorgt. Denn zwischen den beiden Favoriten Shinko’s Best und Electric Beat war es im Finish sehr eng geworden. Und im Ziel lag lediglich ein Kopf zwischen beiden.
Andreas Löwe hatte damals für sein Pferd Electric Beat Protest gegen den Sieger Shinko’s Best eingelegt, der aber von der Rennleitung abgewiesen wurde. Dagegen war das ‚Beat-Team‘ in die Berufung gegangen.
Am Dienstag stand vor dem Renngericht in der Kölner Rennbahnstraße die Berufungsverhandlung an. Und der Einspruch hatte Erfolg, das Renngericht korrigierte die Entscheidung der RL aus Hannover und erklärte Electric Beat zum neuen Sieger.
Ein weiteres Rennen, für das eigentlich eine Berufungsverhandlung angesetzt war, war der Sachsen-Preis in Dresden, in dem Dave Richardsons Dream of Gold wegen Behinderung der Dritten Shades of Beige disqualifiziert wurde.
Der Besitzer von Dream of Gold und auch Jockey Alexander Pietsch (hatte zwei Renntage Sperre bekommen) hatten Berufung eingelegt, diese dann jedoch zurückgezogen.
Erfolg hatte Alexander Pietsch dagegen mit der Berufung, die er gegen seine sechstägige Sperre, ausgesprochen von der Magdeburger Rennleitung wegen Nichtahrnehmung der Gewinnaussichten auf dem Pferd Little Memories, eingelegt hatte. Das Renngericht korrigierte die Maßnahme der Magdeburger Jury und hob die Sperre auf.











