In der Internetbranche hat Thomas Falk Millionen verdient, nachdem der Jungunternehmer seine Onlinefirma verkauft hat. Inzwischen leistet er sich Rennpferde, lässt diese von Mario Hofer vorbereiten. Und am Sonntag gelang ihm der erste Treffer auf einer deutschen Galopprennbahn.
Mit dem Big Shuffle-Sohn Something Stupid (die Mutter Salzgitter gehört Mario Hofer, der mit ihr bereits die Halbschwester Sugar Baby Love, Oppenheim-Rennen-Siegerin und Zweite in der Maurice Lacroix-Trophy gezogen hatte) holte sich Falk das Rudolf-Oetker-Gedächtnisrennen (Sierstorpff-Rennen, Listenrennen, 25.000 Euro, 1200 m).
Andrasch Starke wählte beim Flaggenstart, der allgemein nicht besonders glücklich war, die innere Spur, hatte bald Kontakt zur vorderen Gruppe, die die Favoritin Dajolie mit Fly my Dream anführte.
Im Einlauf ließ Dajolie etwas früh nach, während Something Stupid bestens durchzog. Fly my Dream brach ganz nach innen weg, verlor dabei Schwung. Ganz außen drehte die Iffezheimerin Sister Act gewaltig auf, doch mit einem Hals-Vorteil raufte sich Something Stupid nach Hause. Fly my Dream wurde gute Dritte vor Dajolie, womit die drei Hofer-Kandidaten auf den Plätzen eins, drei und vier einkamen.
‚Something Stupid gehört zu meinen besten Zweijährigen, hatte schon sehr gut gearbeitet. Er hat nun mehrere Optionen, Auktionsrennen und Baden-Baden. Ich habe aus der Salzgitter auch ein Fohlen von Next Desert, und sie ist tragend von Lord of England. Auch Fly my Dream hat sich sehr gut verkauft, während Dajolie am tiefen Boden gescheitert sein dürfte‘, erklärte Mario Hofer.
In der Wettchance des Tages gab es einen formgemäßen Einlauf, doch zahlte die Jackpot-Viererwette Fareion (50. Saisonsieg für Andreas Helfenbein) – Obelix – Maximo – Amajana noch stolze 11.701:10 Euro.












