„In einem solchen Rennen Zweiter zu sein, ist wie zu gewinnen“, so Trainer Andreas Wöhler nach den Coronation Stakes. In diesen musste Mi Emma zwar die erste Niederlage ihrer Karriere einstecken, verkaufte sich aber trotzdem ausgezeichnet.
„Die Siegerin ist eine Spezialistin für diesen Boden, der für Mi Emma nicht einmal optimal war. Sie bevorzugt es dann doch etwas schneller“, erläuterte der Coach nach dem Gruppe I-Rennen weiter.
In diesem hatte heftiger Regen die Würfel rund eine Stunde vor dem Start neu gemischt. Mit jedem Regentropfen, der auf der Königsbahn niederging, schwanden dich Chancen der Favoritin Finsceal Beo, die am Wettmarkt kurzfristig sogar nur dritte Favoritin war.
„Finsceal Beo ist auf diesem Boden einfach an anderes Pferd“, bilanzierte Trainer Jim Bolger nach Platz acht der zweifachen Guineas-Siegerin.
Auch für die Französischen Guineas-Heldin Darjina war der aufgeweichte Boden alles andere als optimal. „Es war einfach der Untergrund. Sie ist eine leichte Stute, die diesen Boden nicht so kann. Aber das ist Rennsport”, gab sich Darjinas Besitzerin Prinzessin Zahra Aga Khan auch in der Niederlage zufrieden.
Auch Mi Emma zeigte ihre besten Leistungen auf schneller Bahn, gewann auf dieser die Guineas in Düsseldorf in imponierendem Stil. Lediglich beim Saisondebut in Mülheim trat sie auf sehr weicher Bahn an, fuhr dabei leicht ihren ersten Sieg ein.
Sieg Nummer 4 soll nun im Prix d’Astarte folgen. Noch einmal Andreas Wöhler: „Mi Emma startet nun wahrscheinlich in fünf Wochen im Prix d’Astarte in Deauville“. Während dort auch Darjina antreten soll, ist damit zu rechnen, dass Indian Ink zunächst in England bleiben wird.











