Zwei Tage nach dem Sensations-Sieg von Manduro möchte Deutschland den zweiten Punkt beim Meeting in Royal Ascot einfahren. Nach den Prince of Wales’s Stakes sollen nun die Coronation Stakes an ein deutsches Pferd gehen. Ins Rennen schickt Andreas Wöhler für genau dieses Vorhaben die ungeschlagene Mi Emma (das Foto zeigt sie bei ihrem Debütsieg in Mülheim gegen Kick Back).
Knapp zwanzig Längen brachte die dreijährige Darboven-Lady bei ihren bisherigen drei Starts zwischen sich und die Konkurrenz. „Nach ihren Leistungen in Deutschland verdient sie es, in diesem Rennen anzutreten“, so Andreas Wöhler.
Der Erfolgscoach weiter: „Mi Emma ist gut in Ascot angekommen. Das Rennen ist natürlich schwer und bei Darjina und Finsceal Beo handelt es sich um sehr gute Stuten. Aber wir sind bereit, gegen sie anzutreten.‘
Wöhler hat also auch vor Finsceal Beo keine Angst. Die Wunderstute aus Irland soll ebenfalls bestens auf dem Posten sein. Trainer Jim Bolger ist sogar richtig siegessicher: „Sie ist exzellent drauf und ist eine Ausnahmestute. Ich hoffe, dass ich es schaffe, mit ihr zehn Gruppe I-Rennen zu gewinnen. Drei hat sie schon gewonnen. Hoffen wir, dass sie in den Coronation Stakes ihr viertes gewinnt.“
Das hofft natürlich nur Jim Bolger und jeder Turffan in Irland. Denn ganz Deutschland wird am Freitag für Mi Emma Daumendrücken. „Mi Emma wird ein gutes Rennen laufen. Da bin ich mir sicher. Wie gut sie aber wirklich ist, wird sich im Rennen herausstellen“, so noch einmal Andreas Wöhler.












