Schon vor dem klassischen Henkel Preis der Diana bebte es am Sonntag in den Buchmacherläden und Wettannahmestellen. Denn die deutschen Turffreunde feuerten Stall Avenas von Peter Rau vorbereiteten Saddex (Foto) an, der im Grand Prix de Chantilly eine knifflige Aufgabe zu lösen hatte.
Unter Stalljockey Torsten Mundry zählte der frische Gerling-Preis-Sieger (die Form war enorm aufgewertet worden) zu den Außenseitern, stand ca. 106:10 am Toto in Chantilly. Doch nach 2400 Metern durften die Fans jubeln.
Denn mit einem gewaltigen Speedvortrag ließ der Hengst seine Konkurrenten in der Distanz einfach stehen, gewann diese Gruppe II-Prüfung (130.000 Euro) in riesiger Manier. Auf den Plätzen schenkten sich Vision Celebre und Mountain High wenig, doch gegen Saddex besaßen beide nicht den Hauch einer Chance.
‚Ich hatte ein ideales Rennen und bin überrascht, wie leicht er gewonnen hat. Er hat sich über Winter noch einmal deutlich gesteigert und ist ein reelles Gruppe I-Pferd‘, erklärte Jockey Torsten Mundry.
Keinerlei Möglichkeiten besaß der von Ira Ferentschak trainierte Beltanus im Prix du Jockey-Club, dem französischen Derby (1,5 Millionen Euro, 2100 m, Gruppe I), endete im geschlagenen Feld. Nur einen Tag nach seinem Triumph im englischen Pendant schnappte sich Frankie Dettori mit dem Favoriten Lawman aus dem Beguigne-Stall auch dieses Blaue Band, kam Start-Ziel gegen den Rouget-Schützling Literato und Shamdinan hin.
Er ist in dieser Saison so richtig aufgeblüht – der von Mario Hofer vorbereitete Apollo Star schaffte am Sonntag beim dritten Start in dieser Saison schon den dritten Erfolg. Zum ersten Mal gelang ihm dabei ein Triumph auf Gruppe II-Ebene.
Unter Stalljockey Andreas Suborics bestimmte der 26:10-Favorit mit zwei Längen Vorteil Start-Ziel das Geschehen, scheint so gut wie nie zuvor zu sein. Kompliment an seine Mannschaft für diese neuerliche Glanzleistung. Auf den Plätzen landeten Icelandic und Miles Gloriosus.
Im Rahmenprogramm hatte das Team Hofer/Suborics schon mit dem Dreijährigen Burri in einem 16500 Euro-Maidenrennen zugeschlagen. Hier gab es für den Kampferfolg (kurzer Kopf) 21:10 am Toto. Einen sehr guten zweiten Rang erreichte Fair Breeze in einem Gruppe III-Rennen über 2000 Meter hinter der Außenseiterin Wickwing und vor Irene Watts, Sexy Lady (Mirco Demuro/Peter Rau) kam nicht in die Toto-Ränge.











