Seit Ende März hatte Trainer Andreas Löwe kein Rennen mehr gewonnen. Die Durststrecke ging am großen Henkel-Sonntag in Düsseldorf endlich zu Ende, als die dreijährige Zinaad-Tochter Lady Lips enorm überraschte. Nach zwei durchwachsenen Vorformen holte sich die Lady des Stalles Lintec unter Carina Fey ein Maidenrennen über 1600 Meter in sicherem Stil. Lukrative 247:10 gab es auf diesen Coup gegen Damarata und Evening Girl, während der 16:10-Favorit Nosecone sich völlig geschlagen gab.
Die Anhänger des Fährhofers Madresal (18:10) im Altersgewichtsrennen mussten lange schwitzen, denn der Schimmel hatte sich zunächst festgefahren, doch fand Andrasch Starke (Foto)bei seinem zweiten Tagessieg nach Carion aus dem Stall von Markus Klug auf dem Schiergen-Schützling noch eine Lücke, um Mannico und Sovereign Dancer locker mit vier Längen abzufangen.
Auch Rennen mit nur vier Pferden (Atamane und Alpha Lady dezimierten das Aufgebot im Ausgleich I) können packend sein. Im Taft-Rennen bewies Andrasch Starke bei seinem dritten Sieg hintereinander viel Geschick, als er den von Andreas Trybuhl vorbereiteten 17:10-Favoriten Salattus gerade noch mit einem Kopf an dem Piloten Arkando vorbeibrachte, Dritter wurde Pompidou.
Den vierten Tagessieg schaffte ein wie entfesselt agierender Andrasch Starke mit Christian von der Reckes Song of Pride im Ausgleich III. Den dritten Erfolg für Andreas Löwe machte die 12:10-Chance Directa (William Mongil) in der Abschlussprüfung perfekt.
Leider waren wegen technischer Probleme zahlreiche Düsseldorfer Rennen nicht in den Wettannahmestellen und Buchmacherläden zu sehen. Hinzu kam die hohe Rückzahlung auf Miramare, so dass beim Umsatz nur 347.734 Euro zusammenkamen. Der Schnitt pro Rennen sank von 42.000 auf 38.000 Euro.
In Magdeburg gab es eine gewaltige Überraschung, denn im Dreijährigen-Rennen musste sich die heiße Favoritin Little Memories mit dem dritten Platz zufrieden geben. Steffi Hofer steuerte für ihren Vater Mario den Samum-Sohn Mordor (63:10) zum Sieg vor Avina Laugh. Erstaunlich fielen die Platzquoten mit jeweils 58:10 aus!
In Hassloch kam die Recke-Stute Dancera mit Raoul Dygas als heiße Favoritin zum verdienten Erfolg beim Derby-Jahrgang. Äußerst spannend verlief die Wettchance des Tages, in der Rebekka Unrath mit Atelier gegen Taggs Tirol, Moonriver und Dwisty die Oberhand behielt. Die Viererwette zahlte 90.634:10 Euro.












