Zwei deutsche Pferde versuchen sich auf Gruppeebene am Sonntag bei den Rennen in Chantilly, am Tag des französischen Derbys. Und Peter Raus Saddex (Foto) und der von Ira Ferentschak trainierte Fuchs Beltanus treffen auf der Schlossbahn in ihren Prüfungen auf nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ sehr starke Konkurrenz.
Mit Startnummer 18 geht der Tertullian-Sohn Beltanus, zuletzt Siegerin einem Maidenrennen in Baden-Baden aus Startbox 19 in sein erstes klassisches Rennen, den Prix du Jockey Club (2100 m, 1,5 Millionen Euro), das französische Derby. Unter Torsten Mundry wird der Hengst natürlich Riesenaußenseiter sein.
Frankreichs Startrainer Andre Fabre hat mit Visionario, Quest for Honor und Castlereagh gleich drei Pferde im Rennen, auch sein irischer Kollege Aidan O’Brien schickt zwei Pferde nach Chantilly. Da wird es für Beltanus, der von Torsten Mundry geritten wird, kaum leicht, im Vordertreffen dabei zu sein.
Bessere Chancen hat sicher der Gerling-Preis-Sieger Saddex, der ebenfalls von Mundry pilotiert wird. Im Grand Prix de Chantilly (Gr.II, 2400 m, 130.000 Euro) hat er es mit sieben Gegnern zu tun. Neben den sechs französischen Pferden, von denen besonders der noch ungeschlagene Aga Khan-Hengst Vision Celebre interessant ist, kommt mit dem von Sir Michael Stoute trainierten Mountain High auch ein gefährlicher Gast von der britischen Insel.












