Ein kleines Programm mit sieben ’normalen‘ und einem Rennen für Arabische Vollblüter stand am Sonntag in Mülheim auf der Karte, leider meinte es der Wettergott nicht besonders gut mit dem Veranstalter, denn immer wieder gingen Schauer über den Raffelberg-Kurs.
Nicht im Geringsten von der Witterung zu beeindrucken war die Ebbesloherin Avanti Polonia, die schon zuletzt in Krefeld (hinter der Diana-Mitfavoritin Miramare) eine ausgezeichnete Leistung gezeigt hatte.
In der Maidenklasse absolvierte die Polish Precedent-Tochter aus dem Stall von Peter Schiergen einen Spaziergang. Terry Hellier setzte sich mit der auf 19:10 heruntergewetteten Lady von zweiter Position aus rasch von der Konkurrenz ab, die Mister Höny und Led Zeppelin, die beide gut endeten, anführten.
Im Nachwuchsreiten erwies sich Rene Piechulek wieder als Talent, denn Start-Ziel teilte er Oster König gegen den Favoriten El Aguilo alles bestens ein. Damit endete auch eine längere Durststrecke von Besitzertrainerin Marion Weber.
Reichlich Potenzial verriet die Alkalde-Tochter Querida (Adrie de Vries, 39:10) bei ihrem Auftakterfolg über Best Roaring und Bella Platina. Trainer der Stute ist Andreas Trybuhl in Köln. Bei den ‚Weißmeier-Meisterschaften‘ im Araberrennen setzte sich Sohn Fabian mit Ainhoa Djour vor Babylone und Rhyme Or Reason in Szene.
Im Top-Handicap, dem als Ausgleich II gelaufenen Sven von Mitzlaff-Erinnerungsrennen über 1600 m, landeten die beiden Vertreter des Rennstalles Gestüt Hachtsee auf den ersten beiden Plätzen, als sich der 32:10-Co-Favorit Florentiner (dritter Sieg für Adrie de Vries, Foto, zweiter Erfolg von Andreas Trybuhl) mit viel Speed locker gegen Picabos Eagle behauptete, Rang drei ging an Rososterna.
Der Unter-Pari-Favorit Sagnol gab sich vorne sang- und klanglos geschlagen, endete fast angehalten, lief so, als ob etwas nicht in Ordnung gewesen sei. Zunächst war nichts zu erkennen, doch etwa eine Stunde nach dem Rennen stellte sich heraus, dass Sagnol lahm ging. Trainer Uwe Ostmann informierte noch am Renntag die Rennleitung.
Den mit 14.000 Euro enorm hoch dotierten Ausgleich III in Saarbrücken gewann der heiße Favorit Cavan Gael (Delphine Santiago) gegen Sangui und Protettore, ein weiterer Punkt für Christian von der Recke bei seinem momentanen Alleingang in Richtung Championat.










