Lange mussten die Turffreunde warten, doch am Sonntag öffneten sich endlich wieder die Boxen auf der Parkbahn in Hoppegarten. Bei bester Stimmung weilte auch Neutrainer Jens Hirschberger vor den Toren Berlins. Und der glänzend in dieses Metier gestartete Coach übertrug seine Top-Form auch auf diesen Kurs.
Zusammen mit Jiri Palik (Foto), der am Hirschberger-Quartier im Gestüt Schlenderhan beschäftigt ist, sicherte er sich zwei Dreijährigen-Prüfungen. Mit 64:10 gab es auf den Erfolg der Schlenderhanerin The Fairy sogar noch ausgesprochen lukrative Odds, die einen Tick besser ging als die Fährhoferin La Cabra, Dritte wurde Ruby Express, während der stark gewettete Maintenant nie in die Partie fand.
Nur eine halbe Stunde später musste Palik seine ganze Jockeyschip in die Waagschale, um Georg Baron von Ullmanns Pandim-Schwester Pantelleria (36:10) als hauchdünne Siegerin gegen den heranstürmenden Mauritino über die Linie zu bringen. Der favorisierte Lukianos folgte schon deutlicher zurück.
In der Wettchance des Tages schaffte Jiri Palik Treffer Nummer drei, als er Jutta Pohls Za Bijana (84:10) genau rechtzeitig einsetzte und mit kämpfenden Gegnern in der Reihenfolge Nilex, Seydlitz, Emporioso keine Schwierigkeiten hatte. Die Viererwette bezahlte 78.465:10 Euro.
Ein ungemein heißes Finale gab es im Ausgleich II, als sich Göddert Sybrechts Itzmo (30:10) gerade noch gegen Madagascar Island und Sidonius ins Ziel rettete. Alexander Pietsch (siegte zudem mit Nur Bani und Glorious Storm für Roland Dzubasz) rettete den Vorteil hauchdünn.
Aber damit noch nicht genug der Palik-Siege, denn der Tscheche landete mit Alendha im unteren Handicap auch noch einen vierten Triumph.











