Fünf Mal war er in der Saison 2006 alles andere als glücklich. Fünf Mal schrammte er nur knapp an einem Sieg auf Gruppe I-Level vorbei. Das ist seit Sonntagnachmittag Geschichte. Manduro ist Gruppe I-Sieger.
Nach Platzierungen im Prix Jacques Le Marois, den Prince of Wales Stakes, dem Prix du Moulin, dem Prix Ganay oder und auch dem Prix d’Isphahan schlug in der diesjährigen Auflage des d’Isphahan nun endlich die ganz große Stunde des fünfjährigen Hengstes.
Und dieser musste nicht einmal sein volles Leistungsvermögen abrufen, um das 1850 Meter-Rennen turmhochüberlegen zu gewinnen. Zwar war die Konkurrenz, die der Ullmann-Star am Sonntag deklassierte, wohl kaum Gruppe I-Ware, und doch machte der Sieg schon mächtig Eindruck. Stolze 19:10 gab es auf den mit 142.850 Euro dotierten Sieg des von Stephane Pasquier gerittenen und Andre Fabre trainierten Pferdes. Turtle Bowl und Stormy River folgten auf den Plätzen zwei und drei des kleinen Fünferfeldes.
„Er hat seinen Marktwert heute noch einmal gesteigert“, brachte es Gestütsleiter Gebhard Apelt nach dem Rennen auf den Punkt. „Das große Ziel in diesem Jahr war natürlich der Gruppe I-Sieg. Heute war es nicht einmal so schwer. Die Art und Weise wir er gewonnen hat war aber sehr imponierend“, so Apelt exklusiv gegenüber GaloppOnline.de.
Der Crack von Baron Ullmann, der das Rennen live vor Ort in Longchamp mitverfolgte, wird nun in Royal Ascot starten. Einzig das Rennen ist noch offen. Die Prince of Wales Stakes und die Queen Anne Stakes stehen zur Disposition für den Hengst aus der Zucht von Rolf Brunner.
Im Prix Vicomtesse Vigier, einem Gruppe II-Rennen über 3100 Meter, hatte der von Werner Baltromei nach Frankreich geschickte Le Mircale keinerlei Chancen und wurde in dem von Lord du Sud gewonnenen Rennen nur Vorletzter. Dabei profitierte der Hengst noch vom Pech des Favoriten Daramsar, der Mitte der Gerade fast stürzte. Somit konnte man sich im Lager von Le Miracle immerhin noch das letzte Platzgeld von 4.550 Euro freuen.











