Eine rappelvolle Bahn, bestes Rennwetter bei Temperaturen um die 25 Grad – man fühlte sich am Sonntag in Köln an die besten Zeiten des deutschen Galopprennsports erinnert. Bei bestem Sport (ein Grupperennen und drei Listen-Prüfungen mit starken Feldern, dazu einigen der besten Pferde des Landes im Gerling-Preis) stimmte auch die finanzielle Ausbeute.
Denn in den neun Prüfungen flossen 497.314 Euro durch die Kassen, nur hauchdünn verfehlte man die Traummarke von einer halben Million Euro. Immer mehr zeigt sich, wie wichtig Jackpots sind. Im fünften Rennen, der Prüfung mit der lukrativen Extra-Ausschüttung in der Viererwette, die nahezu komplett auf die Bahn vermittelt wird, kamen allein 97.000 Euro zusammen.
Es handelte sich um den bislang höchsten Einzelumsatz (noch vor dem Gerling-Preis mit 78.000 Euro) in dieser Saison. Auch die Gesamtsumme des Nachmittages war gleichbedeutend mit dem Top-Umsatz in 2007.
2006 waren 389.043 Euro in die Kassen geflossen, also über 100.000 Euro weniger als diesmal bei identischer Anzahl Rennen. In München lag man mit 169.615 Euro um gut 20.000 Euro über dem Vorjahr, hatte diesmal allerdings ein Rennen mehr im Angebot. Fast 100.000 Euro erreichte man am Samstag in Halle. Allerdings wäre bei höherer Starterzahl einiges mehr möglich gewesen.











