Es war eine ausgesprochen günstige Aufgabe, die Trainer Andre Fabre für den Monsun-Sohn Manduro am Donnerstag in Newmarket ausgesucht hat. Denn in den Earl of Sefton Stakes, einer Gruppe III-Prüfung über 1800 Meter der geraden Bahn, stand der Fünfjährige schon deutlich heraus. Der Hengst ging dann auch als 25:10-Favorit in die Startmaschine.
Sein Jockey Stephane Pasquier hielt ihn gleich in guter Ausgangslage an vierter Position, bereits 400 Meter vor dem Ziel hatte er aber schon die Spitze übernommen.
Was dann folgte, war eine Gala des Monsun-Sohnes, denn er verabschiedete sich ohne dass sein Reiter groß aus sich herausgehen musste, von den Gegnern, hatte im Ziel schließlich vier Längen Vorsprung auf den zweiten.
Das war die Stute Speciosa, immerhin aktuelle 1000 Guineas-Siegerin, die ihren Platz vor dem Außenseiter Final Verse ebenfalls deutlich sicher hatte. Für bessere Aufgaben scheint der Ullmann-Crack nach diesem Saisondebut in jedem Fall gerüstet, könnte gezielt auf Gruppe I-Rennen in England und Frankreich vorbereitet werden.
Im letzten Jahr liebäugelte das Ullmann-Team lange mit einem Start in der Breeders‘ Cup Mile und darf nach diesem Saisonauftakt sicher auch von Prüfungen solchen Kalibers träumen, auch wenn Manduro auf Distanzen zwischen 1800 und 2000 Meter sicher noch besser aufgehoben ist.











