Als Privattrainer des Gestüts Schlenderhan und der Pferde Georg Baron von Ullmanns stehen ihm einige der versprechendsten Kandidaten in deutschen Rennställen zur Verfügung. Und der Neutrainer Jens Hirschberger (Foto) weiß offenbar ganz genau, wie seine Arbeit funktioniert, wie man Erfolg als Betreuer von Galoppern hat.
Bei sieben Starts gelangen Hirschberger drei Siege und vier Platzierungen, keiner seiner Schützlinge war schlechter als Dritter. Dieser Trend soll nach Möglichkeit auch am Sonntag anhalten. Dann greift der 38-jährige mit zwei Pferden bei der Veranstaltung in München ins Geschehen ein.
Im einleitenden Altersgewichtsrennen sattelt er den fünfjährigen Monsun-Sohn September Storm, der unter Jiri Palik (seit Wochen in sehr guter Form) normalerweise gegen sechs Konkurrenten vor einer lösbaren Aufgabe stehen sollte. Als Zweiter in einer ähnlichen Prüfung fiel das Saisondebut des einstigen Derby-Pechvogels durchaus versprechend aus.
Die andere Hirschberger-Hoffnung heißt The Fairy, ist eine dreijährige Night Shift-Tochter des Gestüts Schlenderhan, die sicher gleich beim Debut vorzumerken ist. In der Maidenklasse stellen sich ihr sieben Gegner in den Weg, darunter mit dem Fasliyev-Sohn Caecilius auch eine heimische Hoffnung aus dem bestens gestarteten Quartier von Wolfgang Figge.
Natürlich darf auch Christian von der Recke an der Isar nicht fehlen, schickt der klar auf Championatskurs befindliche Weilerswist-Trainer ein vierköpfiges Lot nach München. Das interessanteste Pferd ist mit Sicherheit der siebenjährige Wallach Fiepes Shuffle.
In einer gut ausgesuchten 1300 Meter-Prüfung startet der Klassehürdler auf der Flachen ein Comeback.
Der besondere Reiz des zweiten Riemer Renntages liegt diesmal vor allem in der TOP 6-Wette, in der sich ein Jackpot von über 17.249 Euro angesammelt hat.












