Er war einer der absoluten Cracks seines Jahrgangs auf der Meile, gewann dreijährig seine ersten vier Rennen in Folge, mit dem Sieg im Mehl-Mülhens-Rennen, den German 2.000 Guineas, als Höhepunkt. Doch dann lief bei dem Schimmel Santiago nicht mehr alles glatt, eine Verletzung warf ihn aus der Bahn, lange musste der Hengst (Foto) pausieren.
Das Comeback im vergangenen Herbst mit Starts in Köln, Baden-Baden und Düsseldorf darf als nicht geglückt betrachtet werden, denn der Highest Honor-Sohn blieb klar unter den Leistungen, die er als Dreijähriger gezeigt hatte.
Den Stall seines früheren Trainers Uwe Ostmann hat er daraufhin verlassen, versucht nun unter einem neuen Betreuer, wieder an alte Formen anzuknüpfen. Der Rennstall von Hans Blume in Heumar ist sein neues Zuhause.
Assistenztrainerin Alida Blume: „Santiago sieht sehr gut aus, er ist schon eine tolle Erscheinung. Nun werden wir ihn langsam aufbauen, natürlich wird vor Mitte des Jahres mit einem ersten Start nicht zu rechnen sein.“
Bei dem zweijährigen Salgado handelt es sich um einen Sohn von Derby-Sieger Next Desert aus der nächsten Verwandtschaft von Silvano und Sabiango. Spirit Lakes Mutter ist eine von Surumu stammende Halbschwester der beiden Fährhofer Gruppe-I-Sieger. „Salgado ist bereits gut vorbereitet hier angekommen. Er konnte gleich in unser Zweijährigenlot integriert werden“, fügt Alida Blume hinzu.










