An diesem Samstag ist es soweit, Mülheim öffnet als erster Grasveranstalter seine Pforten 2007, ehe einen Tag später Düsseldorf nachzieht. Mit viel Schwung geht die neue Vorstandsmannschaft in dieses Jahr. Auch wenn unverändert ein strikter Sparkurs am Raffelberg gefahren wird, so hat man sich doch einiges einfallen lassen, wie zum Beispiel besonders günstige Eintrittspreise am Eröffnungstag.
Wie es um diese Jahreszeit der Regelfall ist, stehen die Dreijährigen im Blickpunkt. Vor allem Peter Schiergen geht jetzt so richtig in die Vollen. Der Champion möchte seinen Kollegen Christian von der Recke, der mit einem Riesenvorsprung die Statistik anführt, sicher nicht noch weiter davonziehen lassen.
Im ersten Rennen für den Derby-Jahrgang sattelt er Emporio (die Wahl von Andrasch Starke) und Belmundo. Vor allem der Vertreter des Stalles Wille sollte ganz weit vorne landen. Im Charly Seiffert-Memorial – Riemer Auktionsrennen endete der Schimmel in der Manier eines Stehers noch sehr zügig, dürfte von der längeren Strecke profitieren. Belmundo fiel dagegen im Herbst in Köln noch nicht sonderlich auf.
Interessant dürfte auch das neuerliche Duell zwischen Song of Pride und Slipstream sein, die sich auf Sand keinen Meter schenkten und nun auf Gras diese Auseinandersetzung erneuern.
Mit Kick Back ist Peter Schiergen auch im Stutenrennen für den Derbyjahrgang vertreten. Die Royal Dragon-Tochter ist gerade auf dem Raffelberg keine Unbekannte, glänzte hier als Zweitplatzierte des Berberis-Rennens hinter einem alles andere als schlechten Konkurrenten. Die Vorstellung vom Saisonfinale in Rom sollte kein Maßstab sein. Kick Back hat es in erster Linie mit der Wöhler-Stute Mi Emma (besitzt noch eine Guineas-Nennung) und Mario Hofers Who´re You zu tun.
Das „Rennen des Tages“ ist der Ausgleich III, also eine sportlich etwas höherwertige Prüfung als in den vergangenen Wochen. Im 13-er-Feld könnte der von Uwe Stoltefuß vorbereitete Besi unter seiner zweifachen Sand-Siegreiterin Katharina Daniela Werning auch auf anderem Terrain zum Zuge kommen, zumal die Marke hier günstiger ist. Vielleicht ist der Wallach auch das „Stellpferd“ in der Viererwette, bei der wieder eine garantierte Auszahlung in Höhe von 10.000 Euro winkt.
Neben den sieben normalen Rennen erwartet die Besucher gleich zu Beginn wieder eine Prüfung für Arabische Vollblüter. Der Renntag wird von der Besitzervereinigung und der BGG stark unterstützt. Im Turf-Treff unter der zweiten Tribüne und bei den beiden Damen, die im Röttgener Dress über die Bahn gehen, sind wieder Equitana-Lose zum Preis von 2,50 Euro erhältlich. Zu gewinnen ist u.a. ein kostenloses Rennpferd – der Röttgener Naukos. Der Gewinner wird dann am Sonntag um 17 Uhr auf dem Equitana-Stand gezogen.











