Wenn sich am 1. Juli in Hamburg-Horn die Startboxen öffnen, geht es für die Besitzer der ca. 20 teilnehmenden Pferde und ihre Züchter im BMW 138. Deutschen Derby voraussichtlich um Preisgelder und Prämien von 1.052.400 Euro. Das hat es noch nie gegeben bei einem Pferderennen in Nachkriegsdeutschland.
Zunächst waren 205 Pferde mit einem Engagement ausgestattet worden, beim 1.Streichungstermin blieben 172 Hengste und Stuten im Rennen und nun beim 2.Streichungstermin noch 103, davon 24 aus dem Ausland (die Hälfte davon aus Irland).
Renn-Club-Präsident Eugen-Andreas Wahler: „Damit ging unsere Rechnung voll auf, die Hoffnungen wurden sogar noch etwas übertroffen.‘
Die Nennungs-und Zulassungsmodalitäten wurden vom Veranstalter für dieses Jahr und die Folgejahre umgestaltet, was in Fachkreisen teilweise kritisiert wurde. Nun ist die Erleichterung in Horn riesengroß.
Fast 80 Prozent der Rennpreise, Besitzer- und Züchterprämien des Derbys werden aus den summierten Nenngebühren der Pferdebesitzer bezahlt. Allein dem Besitzer des Derbysiegers 2007, sollte er gleichzeitig auch Züchter des Pferdes sein, winken nun bis zu 631.440 Euro.











