„Das war es mit meiner Zeit in Macau. Zum Glück konnte ich mich mit zwei Treffern von dort verabschieden. Mit zehn Siegen fiel die Bilanz um einen Erfolg besser als 2006 aus. In der nächsten Saison will ich es wieder versuchen“, erklärte Filip Minarik (Foto) am Samstag Nachmittag auf der Macau-Rennbahn.
Zuvor hatte er im zwölften und letzten Rennen den einst in Deutschland stationierten Rivaldo als Siebten in einem 1100-Meter-Rennen (230.000 HK-Dollar) über die Ziellinie gebracht.
Eine Stunde zuvor hatte er den von Trainer P. C. Kan vorbereiteten Kai Sing Treasure in einer gleichfalls über 1100 Meter führenden und mit 230.000 HK-Dollar dotierten Aufgabe als Sieger ins Ziel gesteuert und seinen zehn Macau-Treffer unter Dach und Fach gebracht.
Nach schwachem Beginn – in den ersten Einsätzen war er einmal Fünfter und zweimal im geschlagenen Feld – verbesserte er sich im elften Rennen auf Platz vier, um dann zum letzten großen Schlag in der Saison 2006/2007 auszuholen. Auch am Freitag, dem Vortag, hatte Minarik seine besten Szenen in der zweiten Programmhälfte, als er nach zwei sechsten Plätzen und einem siebten Rang dann auf Northern Hero für Trainer M. C. Tam in der Hauptprüfung des Tages, einer Meilenprüfung (210.000 HK-Dollar), auftrumpfte, dem er im Anschluss daran noch die Plätze drei und zwei folgen ließ.
Seinen Macau-Aufenthalt beendete Minarik nach 146 Ritten mit zehn Siegen, war zwölfmal Zweiter, siebzehnmal Dritter sowie je vierzehnmal Vierter und Fünfter. Seine Gewinnsumme beläuft sich auf 3.590.150 HK-Dollar/ca. 391.000 Euro.
„Am Mittwoch geht es nach Sha Tin, dann am Donnerstag nach Hause und am Sonntag steht Neuss auf dem Programm“, so der Jockey-Champion von 2005.
Eine Woche länger bis zum 4. März wird Andrasch Starke in Hong Kong verbringen, unterbrochen vom Gastspiel,das er am Donnerstag in Dubai mit dem von Peter Schiergen vorbereiteten Quijano gibt.
Erfolgreich verlief der Sonntag auf der Rennbahn Sha Tin, denn er landete auf Safety First aus dem Stall von Trainer P. F. Yiu seinen siebten Treffer, verdiente weitere Prozente durch die Plätze vier (Jolly Wongchoy) und drei (Mastery).
Sein früherer Chef Andreas Schütz durfte ebenfalls mit der Tagesbilanz zufrieden gewesen sein, denn er kam dank Connoisseur’s Love unter dem Auszubildenden C. W. Wong zu seinem zwölften Treffer, nachdem zuvor schon Shatin Win Win unter Eric Saint-Martin Zweiter gewesen war.
Im Mittelpunkt stand allerdings ein Vierbeiner, einer der Größten, die je auf einer Hong-Kong-Rennbahn angetreten waren und jahrelang als Liebling der Massen galt. Die Rede ist von Silent Witness, der Sprint-Ass, das noch einmal dem Publikum präsentiert wurde und von den Massen ein letztes Mal ganz groß gefeiert wurde.
Bevor Starke am Donnerstag Quijano reitet, steigt er am Mittwoch in Happy Valley dreimal in den Sattel, reitet dabei mit Mainland Master in der einleitenden Prüfung ein von Andreas Schütz trainiertes Pferd. Die Einsätze zwei und drei hat er in den beiden letzten Rennen auf Fly High und Present Treasure. Für Andreas Schütz heißt es in den ersten fünf Prüfungen satteln, angefangen bei Mainland Master über Step Forward, Tiger Ridge, Alexander the Great und abgeschlossen mit All Our Way.
An den letzten beiden Wochenenden lief es für Andreas Suborics wenig erfreulich. Nachdem er schon zuvor in Kyoto mit Platzierungen hatte zufrieden sein müssen, erging es ihm eine Woche später in Hanshin nicht viel besser.
Eine weitere Parallele: Auch dort gestaltete sich der Sonntag wesentlich günstiger als der Samstag, an dem er bei drei Einsätzen ausnahmslos mit dem geschlagenen Rest über die Ziellinie gekommen war. Vierundzwanzig Stunden später vermochte er sich wenigstens zweimal zu platzieren, als er mit Reine de Fleur Vierter und im Anschluss daran Meiner Pasion Dritter wurde.











