Ende gut, alles gut! So das Fazit von Werner Baltromei nach dem Meeting in Cagnes. Denn nach einem wenig aufregenden Start an der Côte d’Azur hat der Mülheimer Coach noch einmal die Kurve bekommen und rundete ein solides Meeting mit einem ausgezeichneten Schlusstag ab. An diesem sorgte der Dreijährige Wassiljew, der seinen zweiten Sieg in diesem Jahr feierte, für den 5. Baltromei-Treffer in Cagnes.
In einem mit 9.500 Euro für den Sieger dotierten Rennen über 1500 Meter kam der Hengst von der Spitze aus als 42:10-Favorit unter Domique Boeuf leicht mit 2,5 Längen Vorteil zum Zuge.
Wassiljew sorgte für ein Frankreich-Doppel für das Gestüt Karlshof, stellte die Zuchtstätte bereits am Vortag einen Sieger im Nachbarland, als der Barito-Verwandte Buontalenti über die Sprünge in Fontainebleau gewann.
Auch der ebenfalls von Werner Baltromei gesattelte Australian Fighter verkaufte sich in einem mit 50.000 Euro dotierten Tierce-Rennen als Zweiter ausgezeichnet. Als 74:10-Chance musste sich das Stall Australia-Pferd nur Refik geschlagen geben. Für Platz zwei (Platz 27:10) werden Stephan Hoffmeister immerhin noch 9.500 Euro überwiesen. Die aus deutscher Zucht stammenden Now The Tiger (6.), Dysprosita (9.) und Tizina (15.) hatten in dem 2150 Meter-Event keinerlei Chancen.
Im Prix Policeman, einem Listenrennen für dreijährige Pferde über 2150 Meter, versuchten sich Ailton und der Blume-Hengst Easytango. Während Easytango unter William Mongil als Zehnter nicht an seine Siegform vor wenigen Wochen anknüpfen konnte, lief Ailton als Dritter weniger als eine Länge geschlagen ein tolles Rennen.
Dominique Boeuf hielt den Dreijährigen der Familie Siepmann, die für ihn im vergangenen Jahr mehrere gute Angebote abgelehnt hatte, stets im Vordertreffen. Mitte der Geraden wurde die 81:10-Chance dann zwar von Staraco und der Siegerin Bold Girl überlaufen, wusste allerdings auch in der knappen Niederlage zu gefallen.
Ailton (25:10 auf Platz), im letzten Jahr immerhin Dritter in einem Gruppe III-Rennen in Longchamp, verdiente als Höchstgewicht 7.800 Euro und sollte in Deutschland für weitere Black Type-Rennen vorgemerkt werden.
Ebenfalls Dritter wurde Loup de Mer im Highlight des Tages, zog sich somit als bester der drei Deutschen aus der Affäre (lesen Sie dazu unseren gesonderten Text).
Für einen weiteren deutschen Sieg sorgte der von Frank Breuss trainierte Secret Affair (74:10). In einem 1300 Meter-Rennen (Austrian wurde 7.) auf der Sandbahn verdiente dieser 12.000 Euro, brachte unter Johan Victoire eine halbe Länge zwischen sich und die neunköpfige Konkurrenz. Secret Affair gehört dem Galoppclup Leipzig und wurde zuletzt am 10. Februar Zweiter.











