Eine Hiobsbotschaft kam am Donnerstag aus Baden-Baden, wurde auch bereits in der internationalen Fachpresse kolportiert: Der Große Preis von Baden, in den vergangenen Jahren das lukrativste Rennen Deutschlands, wird in diesem Jahr deutlich in der Dotierung zurückgefahren.
Statt 750.000 Euro wie bei Prince Floris Erfolg 2006 oder einer Million Dollar in den Zeiten der World Series Racing Championship sollen 2007 nur noch 250.000 Euro über der Prüfung stehen.
Aktuell steht kein Sponsor zur Verfügung, nachdem der Vertrag mit Volkswagen ausgelaufen ist. Man bewegt sich damit auf einem Level wie der Prix Foy bzw. der Prix Niel als weitere Vorbereitungsprüfungen auf den Prix de l´Arc de Triomphe in Longchamp und geht auf ein Preisgeld-Niveau vor der World Series zurück, als eine Gesamtdotierung von 500.000 DM zur Verfügung stand. Damit gibt es sowohl im BMW Deutschen Derby, als auch im Henkel Preis der Diana mehr Geld zu verdienen.
‚Wir müssen diesen Schritt durchführen. Als Vorbereitung auf den Arc ist der Große Preis nach wie vor interessant. Wir gehen jetzt eben auf das Level vor der World Series‘, erklärt Club-Geschäftsführer Wolfgang Stüber. Auch bei weiteren Gruppe-Rennen werde man in der Dotierung etwas zurückgehen. ‚Die ein oder andere Anpassung nach unten wird es geben, etliche Gruppe-Rennen werden aber unverändert bleiben. Man muss sich überlegen, was wirtschaftlich sinnvoll ist‘, versichert Stüber.









