Vor einigen Jahren war er der Sandbahnkönig auf den deutschen Rennbahnen. Kaum jemand holte sich damals so viele Prüfungen im Winter wie er. Nach einer längeren Durststrecke greift Pascal van DeKeere (Foto) seit einigen Wochen wieder so richtig an, sammelt Punkte in Neuss und Dortmund und beweist sein Können im Sattel.
Am Dortmunder Sonntag (bei strahlendem Sonnenschein) wurde ihm im wichtigsten Handicap des Nachmittages, dem Preis von Wambel, einem Ausgleich III über 1800 Meter, allerdings nicht allzuviel abverlangt. Start-Ziel beherrschte er mit der 16:10-Favoritin Isabellareine das Geschehen, wehrte auch die starke Schlussattacke von Orfisio ab, der Gallier auf den dritten Rang verwies.
Christian von der Recke trainiert Isabellareine, eine Goofalik-Tochter des Stalles Blau-Weiß, die damit auf Sand noch ungeschlagen bleibt.
Zu Anfang hatte Steffi Hofer eine Maidenprüfung mit der von ihrem Vater Mario für den Kölner Stall Pricewise (der Dress ist in Anlehnung an den unvergessenen Hindernis-Star Best Mate gewählt) trainierten Fantastic Filly gewonnen, doch musste die Stute gegen Kitza bis zuletzt mächtig kämpfen.
Im RaceBets.com-Rennen konnte man sich schon im Vorfeld auf drei Pferde konzentrieren, die denn in dieser Maidenprüfung auch deutlich über dem Feld standen. Der große Steher Kronos rackerte sich unter Henk Grewe zur Quote von 28:10 mit großen Reserven noch an dem favorisierten Röttgener Wings of Night vorbei, Toselli hatte Rang drei jederzeit sicher.
Der Sieger vertritt den Neusser Stall Weissenhof der Familie Hoyer, ist noch nicht lange bei Christian von der Recke, dem sein zweiter Nachmittags-Coup gelang. Allerdings weilte er zeitgleich in St. Moritz.
In bester Verfasssung präsentierte sich auch Andreas Helfenbein, der mit dem Außenseiter Power Boy und dem Seriensieger Royal Goofy (dritter Sand-Coup hintereinander) punktete.
Erst vor wenigen Monaten hatte Michael Figge in München eine Trainer-Tätigkeit begonnen. Mit Cyclonic, der im Oktober schon seinen ersten Erfolg markiert hatte, schaffte der Neu-Coach im Sprint-Ausgleich IV einen weiteren Sieg. Nach optimaler Einteilung von Karoly Kerekes wehrte die 41:10-Chance sämtliche Attacken von Smarten Die ab, womit die beiden Favoriten unter sich waren.
Enorm schwer zu treffen war diesmal die Viererwette im Rennen des Tages. Den Einlauf Kerner – Kiss Kiss – Avesta – Sego hatte kein Wetter richtig vorhergesagt. Die gespielten 14.239 Euro wandern nun in einen Jackpot.












