Deutschland braucht Stars: Darum darf er nicht verkaufen

Wow! Auch einen Tag nach dem Super-Sieg in der Wüste ist Deutschland im Quijano-Fieber. Grund dafür ist nicht Sieg Nummer 8 in Folge. Grund dafür ist die Art und Weise, wie das ablief. Konkurrenten wie den zweifachen französischen Listensieger Gravitas degradierte der Fährhofer zu Statisten.

„Es war schon sehr imponierend, wie leicht es ging“, fasst Trainer Peter Schiergen den 120.000 Dollar-Sieg (72.000 Dollar wandern auf das Fährhof-Konto) noch einmal zusammen.

Auch Mick Kinane war voll des Lobes über Quijnao: „Ein echter Kracher!“. Bitte verraten sie es nicht jedem, Herr Kinane. Deutschland braucht vierbeinige Stars. Deutschland braucht Pferde wie Quijano.

Auf diesen werden nun zahlreiche Besitzer und Agenten aus der ganzen Welt Jagd machen. Gleiches geschah im Vorjahr mit Encinas, der dann auch den Besitzer wechselte.

Während die Entscheidung bei Encinas sicher richtig war, könnten Angebote für Quijano Dr. Andreas Jacobs die ein oder andere schlaflose Nacht bereiten. Dass Quijnao ein ganz anderes Kaliber als Encinas ist, ist glasklar. Auch, dass Deutschland auf der Steher-Distanz wenig zu bieten hat.

Mit Quijano hat das Gestüt Fährhof ein echtes Grand Prix-Pferd für die wichtigsten Rennen Deutschlands. 20 Jahre nach dem Sieg von Acatenango im Großen Preis von Baden könnte die gelb- schwarze Streitmacht nun ausgerechnet mit einem Sohn dieses legendären Jahrhundertgaloppers Jagd auf das Grand Prix-Highlight an der Oos machen.

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