Es ist defintiv seine letzte Saison, denn mit 14 Jahren darf laut Rennordnung kein Vierbeiner mehr Rennen bestreiten. Doch was man auch mit 13 Lenzen noch alles bewegen kann, dies bewies wieder einmal der gute Up and Away (Foto). Mit ‚Perlenketten-Siegerin‘ Susanne Winkler siegte der Mäder-Schützling im Preis des Rennsportstudios Sieberts.
Dass ihr „Uppi“ wieder einmal zugeschlagen hatte, diese Nachricht wurde Erika Mäder ins sonnige Teneriffa übermittelt. Leicht und locker ließ der Veteran (76:10 Siegquote) den von Georg Bocskai gerittenen Bischoff’s Boy, der allerdings kaum überanstrengt wurde, hinter sich. Nur auf Platz vier folgte der ebenfalls von Carmen Bocskai aus der Schweiz entsandte Encanto, der unter Torsten Mundry in den Favoritenrolle stand.
Mit einer Überraschung endete der 5. Lauf der RaceBets.com Hürdenserie, als sich Wildbach unter Ali Asli ( erster Sieg auf der Hindernisbahn) als eine Nummer zu groß für die Konkurrenz erwies. Der nobel gezogene Ravensberger war auf der Linie überlegen gegen den stark verbesserten Maxxwell und Smartian voraus. Bis auf 12:10 war Smartian heruntergewettet worden. Michael Rosport war am frühen Morgen extra für diesen Ritt aus Österreich aufgebrochen und an den Rhein gereist.
Shoes Boy schnappte sich unter Maria Papke das „Rennen des Tages“. Der von Heinz Populoh im westfälischen Beelen trainierte Wallach zahlte 74:10 auf Sieg. Die Viererwette kam auf eine Quote von 19.760:10.
Für Heinz Populoh war es der erste Sieg mit seinem zugleich erstem Starter als Besitzertrainer. Populoh hatte 2006 den Besitzertrainerlehrgang in Köln belegt, kann sich nun als erster Siegtrainer dieses Jahrgangs feiern lassen.
Das Franfurter Quartier von Dave Richardson erweist sich mehr und mehr zu einem stark zu verfolgenden Quartier auf den Allwetterbahnen. Jüngste Beispiele lieferten die vierjährige Erlenhofer Twen-Tochter Nice to win, die mit Andreas Helfenbein im Sattel den Opener des Tages gegen den stark gewetteten Minaad und Fantastic Filly zu einer Siegquote von 95:10 gewann.
Eine halbe Stunde später war Royal Goofy ein weiteres Mal erfolgreich. Der für des Trainers Ehefrau „Bobby“ laufende Wallach knüpfte mit einem leichten Treffer nahtlos an die grandiose Saison 2006 an. Auch in diesem Falle war Andreas Helfenbein der Siegreiter, der Toto zahlte 26:10.
Doch damit noch nicht genug für Andreas Helfenbein. Ihm gelang in der abschließenden Prüfung mit Nightbitch nach einem starken Finish gegen Abacco der dritte Tagestreffer. Die General Assembly-Tochter kam für 81:10 auf Sieg zum Zuge.
Der Neusser Renntag, der mit Ausnahme des RaceBets.com-Hürdenrennen ganz im Zeichen des auch auf der Neusser Bahn ansässigen Buchmachers Michael Sieberts stand, rückte nach der witterungsbedingten Absage am Samstag in Dortmund an diesem Wochenende zum Alleinveranstalter auf. 212.223 Euro wurden umgesetzt, man hatte zu Recht sicherlich auf etwas mehr gesetzt.











