Mit der ersten Runde im Maktoum Challenge startet am Donnerstag das Dubai International Racing Carnival auf der Rennbahn in Nad Al Sheba. In diesem über die Meile führenden Gruppe-III-Rennen sind 200.000 Dollar zu verdienen, ein sehr lukrativer Anreiz für die Ställe, wie überhaupt das bis zum 31. März dauernde Meeting mit seinen insgesamt 31 Millionen US-Dollars an Rennpreisen das bestdotierte Meeting weltweit darstellt.
Im Highlight des Eröffnungstages, der mit 200.000 Dollar ausgestatteten ersten Runde der Al Maktoum Challenge gibt sich nicht zuletzt Grand Emporium die Ehre, der diese 1600 Meter-Dirt-Gruppe III-Prüfung vor zwei Jahren gewann.
Der Siebenjährige, der damals auch die Godolphin Mile an sich bringen konnte, wird von seinem jetzigen Betreuer, dem führenden Trainer Satish Seemar, als „einer unserer potenziellen Stars für den diesjährigen Carnival“ bezeichnet.
Die Al Maktoum Challenge haben zahlreiche hochklassige Pferde in den vergangenen Jahren gewonnen, man denke nur an Halling, allerdings war das bereits 1994. Dieser triumphierte fünfmal auf höchstem Level für Godolphin. Nun schickt Sheikh Mohammeds Erfolgsstall Notability (Forto) ins Rennen.
Der Fünfjährige aus dem Stall von Michael Jarvis ist als Sieger des Oettingen-Rennens (Gruppe II) im Vorjahr in Baden-Baden auch bei uns bestens bekannt. Bei seinem letzten Saisonstart landete er im Premio Vittorio di Capua (Gruppe I) nur hinter Ramonti (Dritter in der Hong Kong Mile), der inzwischen ebenfalls zum Godolphin-Imperium gehört.
„Er hat gut gearbeitet, aber es ist sein erster Start für uns und auch sein erster Auftritt auf Sand“, berichtet Racing Manager Simon Crisford. 16 Kandidaten rücken in die Boxen ein.
Zweitwichtigstes Rennen ein von Shadwell gesponsertes 175.000 Dollar über 1777 Meter auf Turf. Mit Hamdan Al Maktoums Shakis versucht sich hier der letztjährige Zehnte des Dubai World Cup in etwas einfacherer Gesellschaft, doch das Zwölferfeld hat es in sich. Alpacco, bislang bei Mario Hofer in Training und jetzt für das von Rupert Plersch gemanagte Bayern Syndikat von dem Südafrikaner Herman Brown vorbereitet, ist aktuell nur erstes Ersatzpferd, kommt also lediglich zum Einsatz, wenn ein anderer Teilnehmer ausfällt.
Candidato Roy repräsentiert den mächtigen De Kock-Stall, während der 2005 im Breeders´ Cup Turf zweitplatzierte Ace (damals nur von Shirocco geschlagen) inzwischen bei Satish Seemar stationiert ist. Aus England kommt Andrew Baldings Beringoer, der im vergangenen Jahr für Andre Fabre Listenrennen gewann. Mit Senor Dali aus dem Stall von Ismael Mohammed stellt sich der Zweitplatzierte des Fürstenbergs-Rennens 2006 aus Iffezheim (noch für Trainer John Dunlop) vor.











