Auf dem Weg zum ersten Gruppe-Sieg befindet sich der dreijährige Adamantinos (Foto), der bereits auf das Zuchtkonto von Stall Capricorns Besitzer Dietmar Hilgert geht. Erika Mäder hatte bereits früh gemerkt, dass der Seattle Dancer-Sohn über sehr viel Talent verfügt.
Schließlich bot sie den Halbbruder von At Once gleich im Hamburger Sierstorpff-Rennen auf, wo er unter Johan Victoire mit einer Nase gewann.
„Ich wusste ja, dass er einen großen Kopf hat und war mir sicher, dass er die Nase vorne hatte“, schmuzelt Erika Mäder und gibt dann zu, dass man mit Adamantinos im Kölner Oppenheim-Rennen an der Taktik gescheitert war.
„Er ging zuviel mit, aber das ist kein Vorwurf an den Jockey.“ In Iffezheim ritt ihn Victoire wieder aus der Reserve, wie in Hambnurg nagelte der Seattle Dancer-Sohn den Gegner im Kronimus-Rennens während der „Großen Woche“ auf der Linie fest.
Dann zeigte Adamantinos in Frankreich seine wohl beste Leistung, als er im Prix Eclipse auf Gruppe-III-Ebene lediglich Wertheimers Iron Lips sowie Invincible Force den Vortritt lassen musste.
„Damit hat er sich bereits international bewährt, wir sind schon stolz auf diesen Burschen“, so Erika Mäder, die felsenfest davon überzeugt ist, dass Adamantinos das Rüstzeug für einen Gruppe-Treffer besitzt.
„Weiter als 1400 Meter sollte es nicht sein, vielleicht sind 1200 Meter sogar noch besser. Wichtig ist auch, dass er aus der Reserve geritten wird“, fasst es die Trainerin noch einmal zusammen. Sicherlich wird er Nennungen für tragende Prüfungen zusammen.












