Kondition und Erfolg: Suborics? lohnender Sand-Abstecher

In Deutschland hat er sich in den vergangenen Monaten rar gemacht. Asien war sein Betätigungsfeld. Dort bewies Andreas Suborics sein großes Können im Rennsattel, glänzte in Japan und in Hong Kong mit beachtlichen Erfolgen und Platzierungen. In Kürze zieht es den frischgekürten Jockey-Champion wieder in das Land der aufgehenden Sonne.

Dafür tankte er am Sonntag auf der Sandbahn in Neuss Kondition. Und Suborics meldete sich gleich wieder in bester Verfassung zurück, führte den von Carmen Bocskai in der Schweiz trainierten Quiron (Foto, 41:10) im stark besetzten Altersgewichtsrennen zu einem lockeren Erfolg gegen Fürstenberg und den Favoriten Grantley, der sich zeitig schwer tat.

Vierter wurde mit Dixigold ein Trainingsgefährte von Quiron, der schon Ende Gegenüber Zweiter war und die größeren Reserven als Fürstenberg besaß.

Nächstes Ziel von Quiron, der exakt vor einem Jahr in Neuss ebenfalls ein solches Rennen gewonnen hatte, wird das Schnee-Meeting in St. Moritz sein.

Ein toller Erfolg wurde ein Ausgleich IV für Besitzertrainer Christof Schleppi, denn seine beiden Pferde Saint Jean (Christopher Ceballos-Sanchez) und Romanello belegten den ersten und dritten Platz.

Sträflich unterschätzt hatten die Wetter Frank Fuhrmanns Atlantic Sky, die sich im ‚Rennen des Tages‘ als 237:10-Außenseiterin unter Maria Papke leicht mit vier Längen gegen Sunny General, sowie Ferrario und den Favoriten Tagunas (beide in totem Rennen Dritter) durchsetzte.

Kuriosum: Dadurch gab es im Rennen mit der Mindestauszahlung von 10.000 Euro zwei Viererwett-Quoten: 32.577:10 gab es mit Ferrario als drittem und Tagunas als viertem Pferd. Für die umgekehrte Reihenfolge betrug der Toto 27.148:10.

Eine lange Durststrecke ging für den von Ralf Schaaf trainierten Nabob (82:10, Alexander Pietsch) im Ausgleich III zu Ende, der seit dem 1.12.2004 kein Handicap mehr gewonnen hatte. Mit gewaltigem Speed rauschte er noch an dem Außenseiter Giant Gino sowie den Favoriten Miami Nights und Special Edition vorbei.

Trainer Frank Fuhrmann gelang wie seinem Kollegen Christian von der Recke ein Doppeltreffer, denn nach Atlantic Sky trumpfte im abschließenden Ausgleich IV noch Jiffies Flyer (98:10, Celine Kochan) auf. Auch das Wettgeschäft konnte sich mit rund 275.000 Euro in den neun Rennen mehr als sehen lassen.

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