Der Trainer der Stunde im deutschen Turf kommt aus Bremen und heisst Hubertus Fanelsa. Zusammen mit seinem bald zu Andreas Wöhler wechselnden Jockey Jozef Bojko dominierte er die letzte Wambeler Veranstaltung der Saison 2006, kam mit Mascado, Baradero und Alnesto gleich zu drei Siegen und noch zahlreichen Platzierungen.
Da war es natürlich klar, dass auch der Schickle-Trainer-Cup diesmal an den Bremer Coach (Foto) ging. Da halfen auch die beiden Siege von Dave Richardson (Tandra und Royal Goofy) nichts. Zweimal war auch Peter Hirschberger erfolgreich, der mit Blueberry Forest im Verkaufsrennen und Eutropius im Ausgleich III die sportlich anspruchsvollsten Prüfungen gewann.
Auf Blueberry Forest erfolgte im Verkaufsrennen kein Gebot. ‚Ich hätte es genommen, wie es kommt, er ist aber mein Maskottchen‘, erklärte Renate Lindemeyer, die Besitzerin des Stalles Sonnenschein.
Kurios: Im ersten Rennen des Tages gab es einen Geschwister-Einlauf, als sich der fünfjährige Escadero gegen seinen ein Jahr jüngeren Halbbruder Emporioso durchsetzte, wobei anzumerken ist, dass als Trainerin Sarka Schütz gegen ihren Mann Wilfried erfolgreich war.
Bei schlechten äußerungen Bedingungen traf sich nur der harte Kern in Wambel. Der Gesamtumsatz nach den neun Rennen belief sich auf gut 183.000 Euro, was angesichts der äußeren Umstände sicher in Ordnung geht.












