Er ist ohne Zweifel einer der besten deutschen Zweijährigen, der von Andreas Wöhler für das Gestüt Ittlingen trainierte Lomitas-Sohn Kaleo. Dass er ein gutes Pferd ist, bewies er schon beim ebut, als er dem Auenqueller Global Dream nur minimal unterlag. Dann hatte er viel Pech im Zukunftsrennen, als er bei besserem Rennverlauf womöglich gewonnen hätte.
Doch so wurde er nur Dritter, wieder hinter Global Dream und der Hofer-Stute Sugar Baby Love. Sein nächster Start sollte im Preis des Winterfavoriten erfolgen. Und hier stand Kaleo in der Favoritenrolle. Doch der Hengst wirkte sehr aufgeregt, machte an der Startmaschine Schwierigkeiten, wurde vor dem Start reiterlos und entlief.
So konnte er nicht am Rennen, das später von Molly Max vor Global Dream gewonnen wurde, teilnehmen. Eigentlich hatte man gedacht, dass damit die Saison für ihn beendet sei. Doch bei der letzten Möglichkeit, im letzten Zweijährigenrennen der Saison auf Gras, am Totensonntag in Bremen, könnte der Ittlinger noch einmal starten.
Dort hat sein Trainer ihn in einem Maidenrennen über 1600 Meter genannt. Das dürfte dem letzten Bremer Renntag des Jahres 2006 noch einmal gut tun, die Veranstaltung, deren Höhepunkt ein Listenrennen, der Bremer Sprint-Cup ist, weiter aufwerten.












