Frankie Dettori (Foto) war der Mann des Abends aus europäischer Sicht beim Breeders‘ Cup auf den Churchill Downs in Louisville. Der charismatische Italiener gewann mit dem Breeders‘ Cup Turf und dem Filly & Mare Turf gleich zwei Rennen, sorgte für die beiden europäischen Siege an diesem Abend und zeigte zwei Glanzritte.
Der Verlierer des Abends aus europäischer Sicht war dagegen Andre Fabres Hurrican Run, der als Favorit im ‚Turf‘ nur Sechster wurde. Unter Christophe Soumillon hatte der Montjeu-Sohn in einem schnell gelaufenen Rennen unterwegs an siebter Stelle gelegen, konnte, als es zur Sache ging, aber wie damals sein Vater nicht mehr zulegen.
Weit außen in die Gerade kommend kam Hurricane Run für den Sieg eigentlich zu keinem Zeitpunkt in Frage. Am Ende reichte es nur zum sechsten Platz.
Dennoch ging der Sieg nach Europa, denn der englische St.Leger-Dritte Red Rocks (118:10) aus dem Stall von Brian Meehan sprang für den ‚Hurricane‘ in die Bresche, entführte das mit 3 Millionen Dollar dotierte 2400 Meter-Rennen nach England.
Und Dettori zeigte einen starken Ritt, hielt mit Speed den ebenfalls aus der Reserve kommenden 2004-Sieger Better Talk Now auf Distanz. Dritter und Vierter wurden mit English Channel und Rush Bay weitere Amerikaner, ehe Scorpion als Fünfter ein weiteres Pferd aus Europa war.
Und bereits das Breeders‘ Cup Filly & Mare Turf, das Grasbahnrennen für die Stuten, hatte Dettori nach einem tollen Ritt mit der von Ed Dunlop für Lord Derby trainierten Superlady Ouija Board für sich entschieden, die sich nach 2004 damit zum zweiten Mal in die Siegerliste dieses Renenns eintragen konnte (im Vorjahr war sie Zweite gewesen).
Mit 24:10 war die Fünfjährige auch die klare Favoritin dieses 2200 Meter-Rennens. Platz zwei ging an Film Maker, Dritte wurde Honey Ryder.












