Die Renntage in den neuen Bundesländern werden in der Regel von einem Mann beherrscht: Eduardo Pedroza. Und das war auch am Samstag, beim letzten Renntag der Saison 2006 im Leipziger Scheibenholz nicht anders. Der Wöhler-Stalljockey, hinter Andreas Suborics Zweiter der Statistik, siegte viermal, gewann auch das beste Handicap.
Mit dem Wöhler-Schützling Sayago hatte Pedroza (Foto) nach einem optimalen Rennverlauf im Ausgleich III auf der 2000 Meter-Distanz keine Probleme, um den Bahnspezialisten Poccino und Burenkönig auf die Plätze zwei und drei zu verweisen. Zuvor hatte er bereits mit Princess Gold und Karamilio zwei Ausgleiche IV gewonnen, war dazu noch einmal Zweiter mit Mancebo im Sieglosenrennen.
Und auch das letzte Rennen gewann der gebürtige Panamese, als er Flemming (zweiter Tagessieg für Martin Rölke) zu einem überlegenen Treffer führte.
Auch Champion Filip Minarik konnte sich in die Siegerliste eintragen, er gewann mit New Game einen Ausgleich IV. Die äußeren Umstände waren in Leipzig nicht gerade einladend, denn es regnete während der größten Zeit der Veranstaltung.












