In den letzten beiden Jahren war das Wochenende in Mailand um den Gran Premio del Jockey Club immer von riesigem Erfolg gekrönt. Denn 2004 war er mit Königstiger und Idealist eins-zwei im Gran Criterium und im letzten Jahr konnte er in dem Gruppe I-Rennen für die Zweijährigen mit dem Fährhofer Lateral den Titel verteidigen.
In dieser Saison wird der Asterblüte-Coach keinen Starter in dem Youngster-Kracher aufbieten, aber der Singspiel-Sohn Lateral wird wieder auf den San Siro-Kurs zurückkehren.
Das Ziel des Dreijährigen, der in diesem Jahr bereits dreifacher Gruppesieger und aktuell wohl der beste deutsche Meiler ist, ist am Samstag der Premio Vittorio di Capua, das 1600 Meter-Rennen auf Gruppe I-Ebene, dotiert mit 264.000 Euro. Am Mittwoch waren noch 12 Pferde für die Meilenprüfung startberechtigt.
Darunter neben Lateral, der wie immer von William Mongil geritten wird, auch noch der Schlenderhaner Arcadio, dessen Start aber noch nicht feststeht. Sollte der Monsun-Sohn laufen, wird natürlich Schlenderhan-Jockey Terry Hellier den Vierjährigen reiten.
Gleich drei Pferde hat das mächtige Godolphin-Imperium noch in diesem Rennen, in dem es im Vorjahr mit Anna Monda vor Martillo eine deutsche Zweierwette gab. Dabei steht Caradak als aktueller Prix de la Foret-Sieger natürlich heraus, doch ist ein Start des Ex-Aga Khan-Hengstes in den Challenge Stakes in Newmarket, die ebenfalls am Samstag ausgetragen werden, wahrscheinlicher, bevor er im Dezember in Hong Kong starten soll.
Mögliche Starter sind somit für Godolphin Satchem und Pinson, die zuletzt in den Joel Stakes (Gruppe III) in Newmarket eins-zwei waren. Beide besitzen aber ebenfalls noch Nennungen am Samstag in Newmarket. Notability ist ein weiterer möglicher Starter aus England. In Baden-Baden war er im Darley Oettingen-Rennen bekanntlich vor Lateral, doch ist dieser sicher für eine Formumkehr gut.
Bening, Distant Way (gewann Mitte Mai den Premio Presidente della Repubblica gegen Soldier Hollow), Icelandic, Krataios, Nordhal und Ramonti sind die weiteren Starter. Letzterer gewann in San Siro bereits den Premio Emilio Turati gegen Ryono. Zuletzt war er Siebter im Prix Jacques le Marois in Deauville.











