Schon früh im Jahr hatte Handicapper Harald Siemen Heide Harzheims Wiesenpfad eine hohe Marke zugebilligt, war vom Maidentreffer des Hengstes sehr angetan. Wie recht er doch hatte. Denn am Sonntag avancierte der Waky Nao-Sohn aus dem Stall von Waldemar Hickst bereits zum Gruppesieger, hat eine sensationelle Entwicklung hinter sich.
Im Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf gab Wiesenpfad eine Vorstellung der Extraklasse, etablierte sich auf Anhieb in der Gruppe III-Klasse. Aus dem Mittelfeld in diesem mit 55.000 Euro dotierten 1700 Meter-Rennen wartete ihr Jockey Andreas Suborics (gewann fünf Rennen an diesem Nachmittag!) erst in aller Ruhe den Gang der Dinge ab.
Mit vielen Längen marschierte Apollo Star vorneweg. Erst im Verlauf der Geraden wurde der Pilot etwas kürzer. Wiesenpfad trumpfte in der Bahnmitte mächtig auf und setzte sich auf gewaltigen Vorsprung vom Feld ab. Die deutsche Grand Prix-Szene hat ein neues Ass!
Die Wetter hatten richtig gelegen, indem sie Wiesenpfad (Foto) zum 29:10-Favoriten machten. Hinter dem Canter-Sieger endete der Außenseiter Mharadono außen noch sehr schnell, holte sich den Ehrenplatz vor Apollo Star, der von vorne kaum weiter kommen konnte.
Lucidor, der von sehr weit hinten kam, schnappte sich noch den vierten Platz vor Blueberry Forest, während der frühere klassische Sieger Santiago (Achter; Uwe Ostmann: ‚Er kann sich einfach nicht finden, obwohl alles optimal war‘) und der höher gewettete Austriaco bald aus der Entscheidung verschwanden.
‚Das Pferd hat sich sensationell gesteigert‘, erläuterte Wiesenpfads Trainer Waldemar Hickst. ‚Er wird noch einmal in einem Grupperennen in Frankfurt laufen.‘
‚Es ist ihre Jahreszeit‘, freute sich Peter Hirschberger über die Vorstellungen von Mharadono und Blueberry Forest, Auch Apollo Stars Trainer Mario Hofer war zufrieden: ‚Er hat den Sprung in diese Kategorie geschafft. Die Taktik war so geplant.‘











