Nur noch gut eine Woche, dann steigt im Bois de Boulogne in Paris-Longchamp das bedeutendste Rennen Europas. Und das Feld nimmt immer mehr Konturen an. Der englische St. Leger-Sieger Sixties Icon soll für 60 000 Euro für den Prix de l’Arc de Triomphe nachgenannt werden. Dies kündigte Trainer Jeremy Noseda Mitte der Woche an.
Die Entscheidung nährt die Spekulation, dass Frankie Dettori im Sattel des Dreijährigen sitzen wird, zumal er ihn bereits bei seinem Sieg in dem Klassiker vorletzten Samstag in York geritten hat.
Zudem wird Rail Link, mit dem Dettori ebenfalls in Verbindung gebracht wurde, im „Arc“ von Stephane Pasquier gesteuert. Das Management von Besitzer Khaled Abdullah bestätigte dies. Der dreijährige Hengst aus dem Stall von Andre Fabre hat aktuell in Longchamp den Prix Niel gewonnen.
Ob die Vermeille-Siegerin Madesha nachgenannt wird, soll sich erst kurzfristig entscheiden. Trainer Alain de Royer-Dupre will genau die Wetterlage beobachten, da er vor einem Start bei tiefem Boden zurückscheut. Eine Alternative wäre der Prix de l’Opera.
Von einem Start von Madesha hängt auch die Reiterfrage bei Shirocco ab: Läuft die Stute des Aga Khan nicht, wäre Christophe Soumillon frei, ansonsten wird wohl Olivier Peslier den Ullmann-Hengst reiten.











