Auf zur Titelverteidigung: Kaliyan wieder ‚Wien-Winner‘?

Guido Schmitt, 35-jähriger Besitzer aus Düsseldorf, dürfte an die österreichische Rennbahn Ebreichsdorf nur die besten Erinnerungen haben. Im Vorjahr hatte Trainer Mario Hofer den in dessen Besitz befindli­chen Kaliyan zweimal auf der Magna Racino-Anlage aufgeboten, der jedes Mal die Konkurrenz hinter sich ließ und für Siegpreise von jeweils 9.600 Euro sorgte.

Den letzten holte er sich 2005 im St. Leger, das er mit über zwei Län­gen Vorsprung gewann. Danach war eine mehrmonatige Pause fällig, ehe er im August diesen Jahres in Köln wieder auf die Rennbahn zurückkehrte.

Auf der Krefelder Heimatbahn ließ er anschließend mit Platz zwei erkennen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Am Samstagabend nimmt er nun Anlauf auf die Titel­verteidigung im mit 20.000 Euro dotierten und über 2800 Meter führen­den St. Leger, in dem sieben Pferde antreten.

Jean-Pierre Carvalho sitzt im Sattel des Desert Prince-Sohnes, der mit Road Runner einen Gegner antrifft, den er 2005 schon hinter sich gelassen hat. Auf dem Weg zum slowakischen St. Leger, das einen Tag später in Bratislava entschieden wird, macht auch Jiri Palik Station in Ebreichsdorf und kommt mit Vacaria zum Einsatz.

Die vom Ge­stüt Schal­lern gezogene Estemona vertritt ungarische Interessen, während die einheimi­schen Hoffnungen vor allem auf dem von Emmerich Schweigert trainierten Star’s Song, in diesem Jahr bereits in Meran erfolgreich, ruhen.

Das St. Leger bildet den Auftakt der Abendveranstaltung mit lediglich zwei Galopprennen Zwei Rennen spä­ter haben Carvalho und Palik ihren zweiten Einsatz in einer 1900-Meter-Prüfung.

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