Allein 192.990? in Paris: Deutsche Pferde besser als je

Besser hätte der Sonntag in Longchamp für die deutsche Vollblutzucht nicht laufen können. Denn der große Arc-Vorbereitungstag stand ganz im Zeichen deutscher Pferde. Den Auftakt machten die beiden in Deutschland gezogenen Shirocco und Hurricane Run im Prix Foy.

Eins, zwei im wichtigsten Vorbereitungsrennen für die älteren Pferde. Und das war auch der nächste Gruppe-Treffer von Monsun. Wieder 74.100 Euro auf sein Frankreich-Konto.

Das bedeutete zugleich wieder die Pole-Position in der französischen Deckhengststatistik. Und der Vorsprung auf Verfolger Linamix wuchs danach weiter an. Ein Rennen nach dem Prix Foy belegte die Etzeanerin Royal Highness Platz drei im Prix Vermeille auf Gruppe I-Parkett: die nächsten 34.290 Euro.

Le Miracle und Salutino sorgten für das nächste Monsun-Doppel, bescherten dem Hengst aus der Zucht des Gestüts Isarland weitere 56.000 Euro. Monsun etabliert sich immer mehr in der Elite-Liga der Welt-Hengste, wird auch international längst mit Größen wie Danehill (stellte allein an diesem Wochenende die zwei Gruppe I-Sieger Dylan Thomas und Cacique) und Sadler’s Wells genannt.

Insgesamt galoppierten deutsche Pferde am Sonntag 192.990 Euro in die Kassen ihrer Besitzer und werden in Zukunft wohl zu einem noch größeren Export-Schlager als sie es ohnehin schon sind.

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