Die klare Favoritin im Großen MSD Bavaria Preis in München, dem mit 50.000 Euro dotierten Listenrennen über 2000 Meter, hieß Floriot. Doch die sieggewohnte Stute aus dem Stall von Werner Glanz musste auf ihrer Heimatbahn eine überraschende Niederlage hinnehmen. Start-Ziel gewann der Dreijährige Art Attack (Foto), aus dem Stall von Andreas Wöhler.
Auf dem nun bei vier Starts dreimal siegreichen Hengst aus dem Besitz von Peter Vischer verdiente sich Jockey Johan Victoire wieder einmal Bestnoten, denn er legte einen excellenten Ritt hin. Floriot schritt zwar in der Bahnmitte im Einlauf in guter Haltung zum Angriff, doch dem Kampfgeist des 96:10-Außenseiters hatte sie nichts entgegen zu setzen.
Deutlicher zurück kam Alpacco zum dritten Geld, während die Schlenderhanerin Aramina, die man eigentlich als stärkste Gegnerin von Floriot auserkoren hatte, nach einem unglücklichen Rennverlauf unplatziert blieb. Bereits im ersten Bogen wurde ihr übel mitgespielt, später musste sie aussen weite Wege gehen.
Auch im anderen Listenrennen, dem Bayerischer Fliegerpreis (20.000 Euro, 1300 m), gab es durch den von Dieter Fechner trainierten Arc de Triomphe (Franck Foresi) eine Überraschung.
Mit tollem Speed setzte sich der Vierjährige knapp gegen die Favoriten Polish Magic und Shinko’s Best durch. Vierter wurde der wieder wenig glückliche Assam, der am Ende schnellstes Pferd war.












