Ob er Muskelkater bekommen hat, wissen wir nicht. Wir können es uns aber sehr gut vorstellen. Denn in den vergangenen Wochen musste er sehr oft auf das Siegertreppchen steigen. Allein in Bad Harzburg war sage und schreibe 15mal ein Pferd aus dem Stall von Christian von der Recke vorne.
Aber auch nach der Woche im Harz konservierte der Weilerswister Coach die Form, durfte der eingangs erwähnten angenehmen Pflicht immer wieder nachgehen. Sieben Erfolge summierten sich am vergangenen Wochenende, wobei sich die Reisen zu den verschiedensten, auch kleinsten Bahnen auszahlen. So punktete er auch in Miesau doppelt.
Auch am Donnerstag wird Recke bei der Abendveranstaltung in Leipzig, wo man einen After-Work-Renntag anbietet, mit von der Partie sein. Zwei Pferde sattelt er im Scheibenholz, wo man eine Karte von sechs Rennen präsentiert. Innerhalb von zweieinhalb Stunden geht der Renntag über die Bühne, eine flotte Angelegenheit also.
Im Reudnitzer Pilsner Premium Cup, einem mit 4250 Euro dotierten Ausgleich III und damit besten Handicap über 1300 Meter, vertraut Christian von der Recke auf Sea Beau, der sich in diesem Stall als Fünfjähriger spürbar gesteigert hat. Anna-Katharina Bromann bringt beneidenswerte 47 Kilo in den Sattel, doch ist die Aufgabe gegen reichlich Formpferde im achtköpfigen Feld alles andere als einfach. Unter Höchstgewicht könnte Mesias (Eduardo Pedroza) den Sieg im Lande halten.
Zwar hat der andere Recke-Starter, Speedy Directa, schon ein Maidenrennen gewonnen. Doch der Dreijährige, der ebenfalls die Meyer-Farben trägt und noch nicht sehr lange in diesem Quartier weilt, landete diesen Erfolg auf der Sandbahn. Auf Gras darf der Areion-Sohn im Preis der Fantastico Group Leipzig unverändert in der Sieglosenklasse antreten. Unter dem in glänzender Form agierenden Marc Timpelan (Foto) sollte es auch diesmal kaum ein Verlieren geben.











