Als heißester Favorit des Tages setzte sich in Düsseldorf im Maidenrennen für den Derbyjahrgang nunmehr der Schlenderhaner Sommertag mit Andreas Suborics (Foto) durch. Der immerhin auf Gruppeparkett platzierte Hengst zahlte am Toto nur 11:10, doch seine Anhänger mussten auch zu keinem Zeitpunkt schwitzen.
„Wir wollten es ihm einmal ganz einfach machen, damit er Vertrauen bekommt“, so Racing Manager Paul Harley. Den Ausgleich II gewann nach einer Kampfentscheidung der von Axel Kleinkorres trainierte König Speed unter Adrie de Vries gegen Atlantic Dancer aus dem Stall von Mario Hofer. Dritter wurde Laccato.
Pech hatte Torsten Mundry, der sich beim Ritt auf Givimaninch im Ausgleich IV eine Verletzung am Bein zuzog, seine weiteren Ritte nicht ausführen konnte.
Aufgrund des großen Besucherandrangs, sowie zweier Fehlstarts und einiger reiterlosen Pferde summierte sich am Ende der wie immer gut besuchten Veranstaltung eine Verspätung von rund einer halben Stunde.
Ein Riesentalent dürfte man in einer weiteren Dreijährigen-Prüfung gesehen haben, als Georg Baron von Ullmanns Simoun-Schwester Soudaine (dritter Tagessieg für Andreas Suborics) der Konkurrenz als heiße Favoritin Start-Ziel davonmarschierte.
Das Zweijährigenrennen in Halle endete mit einer Überraschung, denn die von Mario Hofer an die Saale geschickte Real Life, die als Unter-Pari-Favoritin antrat, kam nie ernsthaft für den Sieg in Frage, wurde nur Vierte im Sechserfeld.
Der Sieg ging hier an den von Pavel Vovcenko trainierten Gainsbury, der unter Wladimir Panov das Haustein-Pärchen La Sauvage und Nordic Waltz auf die Plätze zwei und drei verwies.












