Das Rahmenprogramm um den Alice-Cup stand am Mittwoch in Hamburg ganz im Zeichen der jungen Nachwuchsjockeys. Und das nicht nur, weil das erste Rennen ihnen als Nachwuchsreiten vorbehalten war. Auch in den weiteren Rennen kamen die Erlaubnisreiter zum Zuge.
Doch der Reihe nach: Zuerst setzte sich Andre Jahn im Nachwuchsreiten mit der Stute Lavienne (fünfter Jahressieg) in einem spannenden Finish gegen Susi Winkler auf Armani durch. Das zweite Rennen ging durch Princess Kintyre (Foto) und Andreas Suborics (schaffte anschließend noch mit Molly Art seinen dritten Meetingstreffer) zwar an einen Topjockey, doch dann war wieder der Nachwuchs an der Reihe.
Zunächst gewann Carina Fey mit Sun for Georgie das Maidenrennen, eine halbe Stunde später war es dann Maria Papke, die mit dem Riesenaußenseiter Percy Sledge (253:10) im Ausgleich III dem Favoriten Lugato eine Niederlage zufügte und somit für den Quotenschock des Tages sorgte. Für die bei Waldemar Hickst tätige Reiterin war es bereits der zwölfte Saisontreffer.
Das Hürdenrennen gewann wieder einmal das Team Christian von der Recke/Dirk Fuhrmann. Mit dem heißen Favoriten Don Bernardo (15:10) ließen sie nichts anbrennen, kamen überlegen gegen Geisha Dream und San Marino zum Zuge.
Zum Abschluss gab es noch einmal eine richtig fette Quote, denn die Dreierwette Albina (zweiter Tagestreffer für Wladimir Panov nach On My Own) vor Chances to win und Givimaninch zahlte im abschließenden 1000 Meter-Sprint stolze 10.125:10.
Der Umsatz betrug nach den acht Rennen 329.286 Euro, was im Schnitt pro Rennen etwas weniger war als im Vorjahr. Bei Temperaturen um die 35 Grad im Schatten konnte man jedoch auch nicht mehr erwarten.












