Cheltenham: Ein Ex-Deutscher steht in der Favoritenrolle

Noch fünf Wochen, dann ist es soweit. Dann steht in Cheltenham wieder einmal das große National Hunt Festival an, das auf der Insel alles andere in den Schatten stellt. Und wie schon in den letzten Jahren, so gibt es auch 2006 wieder ein nicht geringes deutsches Element. So wird Christian von der Recke Fiepes Shuffle im Champion Hurdle aufbieten.

Dass er gut genug ist, dort anzutreten, hat er am vergangenen Samstag in Sandown bewiesen, auch wenn er letztlich am letzten Sprung zu Fall kam. Dennoch, im Champion Hurdle wird noch einmal um einiges mehr verlangt und so steht der Big Shuffle-Sohn, der dort wieder von Robert Thornton geritten werden soll, weiterhin in einer Außenseiterrolle.

Allerdings sind sich die englischen Buchmacher nicht ganz einig, denn einige bieten ihn zu einem Kurs von 33-1 an, andere gar zu einem Kurs von 100-1. Die meisten liegen mit Kursen um 50-1 aber dazwischen.

Favorit für das Supreme Novices‘ Hurdle ist dagegen der ehemals von Mario Hofer trainierte Waky Nao-Sohn Sweet Wake (Foto), der bei zwei Starts über Sprünge noch ungeschlagen ist. Er wird zu Kursen zwischen 4-1 und 5-1 notiert.

Für das gleiche Rennen ist der Kurs von Acambo (früher bei Peter Rau in Training) mittlerweile gestiegen, nachdem der Acambaro-Sohn am vergangenen Sonntag in einem Handicap als Favorit nur den fünften Platz belegte. Ihn kann man nun für Kurse zwischen 12-1 und 25-1 wetten. Acambo steht mittlerweile bei Martin Pipe, während Noel Meade der Trainer von Sweet Wake ist.

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