Das Highlight beim Saisonfinale am Sonntag in Düsseldorf war natürlich der 106. Große Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf, das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1700 Meter. Nachdem der nach England verkaufte Voitton bereits Tage zuvor abgemeldet worden war, gingen in dem Pattern-Rennen sieben Pferde an den Start.
Favorisiert war der von Waldemar Hickst für Eckhard Sauren trainierte Next Mine (Thore Hammer-Hansen), doch der Dabirsim-Sohn, der aus einer Pause seit dem Frühjahrs-Meeting kam, ging leer aus, kam nie für den Sieg in Betracht, und landete schließlich auf dem fünften Platz.
Der Sieg ging dagegen an den zweiten Favoriten, den von Marcel Weiß trainierten, und von Sibylle Vogt gerittenen New Emerald. Der Wallach aus der Zucht und dem Besitz des Stalles Emerald, der im Frühjahr bereits die Kalkmann-Frühjahrs-Meile auf dieser Bahn gewonnen hatte, kam im Finish an der Innenseite auf den letzten Metern am lange führenden Wöhler-Schützling Sommersby (Eduardo Pedroza) vorbei, und somit zu seinem zweiten Gruppesieg. Für Reiterin Sibylle Vogt war es nach ihrem ersten Auslands-Gruppesieg ebenso wie für Trainer Marcel Weiß die Krönung eines erfolgreichen Wochenendes.
Platz drei ging an die Ebbesloherin Mala Wyska (Peter Schiergen/Bauyrzhan Murzabayev). 4,3:1 gab es auf den Sieg von New Emerald. „Sommersby hat lange dagegen gehalten, doch zum Schluss konnte er noch einmal die letzten Reserven mobilisieren und ging am Ende noch leicht vorbei. Er ist ein tolles Pferd, gibt immer sein Bestes“, so Sibylle Vogt nach dem Treffer in dem Düsseldorfer Hauptrennen.










