Den Preis der Fortuna konnte man durchaus als verkapptes Listenrennen ansehen, denn das Hauptrennen in Düsseldorf am Sonntag war gespickt von mehreren Black Type-Pferden. Darunter auch Gruppesieger Best Lightning. Allerdings war es eben doch ein Ausgleich I und somit musste der Vertreter aus dem Stall von Andreas Suborics, trotz Erlaubnis, mit 63 Kilogramm das Höchstgewicht tragen.
Das störte den Gruppesieger des Stalles Ad Episas aber überhaupt nicht. In der 1700 Meter-Prüfung ließ Michaela Malacova alles in Ruhe angehen und blieb lange am Ende des Feldes. In der Geraden nahm Malacova ihren Partner nach außen und der Sidestep-Sohn rollte einfach am Feld vorbei.
An der Spitze angekommen wurde er dann wieder etwas kürzer, doch brachte der Mitfavorit einen sicheren Sieg nach Hause. „Er ist wirklich erst bei 80 Prozent. Ich bin unheimlich stolz auf ihn. Er ist jetzt acht Jahre alt und gewinnt so einen Ausgleich I mit Höchstgewicht. Er macht jetzt hier in zwei Wochen in Düsseldorf weiter“, sagte der Siegtrainer. „Das Pferd hat einfach viel Klasse. Das hat er heute gezeigt. Es war der Plan von hinten zu gehen und die alle zu überholen“ so Michaela Malacova nach dem Rennen.
Nach einem Schwächemoment in der Geraden packte Favoritin Royal Spirit wieder besser an und die Vertreterin aus dem Stall von Peter Schiergen sicherte sich unter Leon Wolff den zweiten Platz. Dritter wurde nach einem Rennen mit einigen Stopps der von Roland Dzubasz trainierte und von Esentur Turganaaly Uulu gerittene Va bene.













