Nachdem die von Peter Schiergen trainierte Park Wiedingerin Quibia wie ihre Stallgefährtin Santagada, die im Gran Premio di Milano laufen sollte, den Weg nach Mailand nicht antrat, kam in den über 2100 Meter führenden Oaks d’Italia am Sonntag auf der Rennbahn San Siro in Mailand mit der von Andreas Wöhler für die Westminster Stud GmbH trainierten Lady Evi lediglich ein deutsches Pferd an den Start.
In dem mit 418.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen für die dreijährigen Stuten traf die Masar-Tochter, die zuletzt in Hannover Zweite auf Listenebene gewesen war, unter Westminster-Stalljockey David Liska auf 14 Gegnerinnen, darunter auch viele Gäste aus Frankreich und England.
Und nach einem Rennen aus dem Vordertreffen zog sich die deutsche Vertreterin toll aus der Affäre, denn die Wöhler-Stute stand gut durch, und musste nur die überlegene Siegerin Piccola Piuma, eine Saxon Warrior-Tochter aus dem Stall von Stefano Botti, vor sich dulden. Die Außenseiterin siegte unter Fabia Brabca ungefährdet gegen den deutschen Gast. Lady Evi hielt den zweiten Platz sicher gegen die noch gut endende Lizzana (Marco Botti/Marco Ghiani).
Das war auf jeden Fall eine sehr gute Leistung von Lady Evi, die somit eine heiße Kandidatin für den Henkel-Preis der Diana in Düsseldorf sein dürfte.











