Nach den Sprintern und den Stuten nun die Steher – im dritten 35.000er Listenrennen des Sonntag-Renntages in Hoppegarten.
Es wurde zu einer Galashow einer der populärsten Stuten des deutschen Rennsports der letzten Jahrzehnte: Nastaria!
Die schon sieben Jahre alte Outstrip-Tochter aus dem Stall und Besitz von Anna Schleusner-Fruhriep ging den ganzen Weg der 2800 Meter-Strecke wie die Siegerin und machte am Ende den elften Sieg ihrer Laufbahn perfekt.
Mit Jockey Jozef Bojko bildet Nastaria ein schlichtweg geniales Tandem, nach dem Gruppe-Sieg im Fürstenberg-Rennen nun der Sieg im Steherpreis.
„Das ist von der Distanz schon die oberste Grenze“, sagte Bojko nach dem Rennen. „Wenn man sie mit Menschen vergleichen würde, wäre sie Margaret Thatcher“, schmunzelte Bojko. Die eiserne Lady der Rennpferde quasi. Wer würde Bojko da nach diesem Sieg widersprechen.
Waldadler und die Engländerin Finalise landeten im Siebenerfeld des Rennens, Quitos und Queimados waren bekanntlich Nichtstarter, auf den Plätzen.
Es ist für Nastaria das letzte Rennjahr, 352.405 Euro hat sie jetzt in ihrer Laufbahn verdient. Hoppegarten feierte ein Pferd der Extraklasse an diesem Tag! 2024 hatte Nastaria hatte das Rennen schon einmal gewonnen. „Sie macht alles möglich für uns“, so die Trainerin. „Jozef und Nastaria passen so toll zusammen!“
„Wir haben zu Hause tiefen Boden, da möchte ich sie nicht drauf arbeiten, deswegen schicken wir sie jetzt schnell wieder in ein Rennen, wahrscheinlich schon nächste Woche in Hannover“, sagte Anna Schleusner-Fruhriep. Es soll in diesem Jahr dann auch noch einmal nach Schweden gehen.











