Mit einer Favoritenniederlage begann am Freitag der After Work-Renntag in Köln. Denn im einleitenden Zweijährigenrennen über 1850 Meter (das bislang längste Rennen für den jüngsten Jahrgang in der laufenden Saison) siegte nicht die 1,4:1-Favoritin Westana (Maxim Pecheur/Martin Seidl), sondern die von Waldemar Hickst für den Stall Grafenberg trainierte Erophila.
Geritten von Formjockey Benjamin Marie, setzte sich die vom Castletown Stud und Partners in Irland gezogene Sottsass-Tochter, die bei ihrem ersten Start auf 450 Meter kürzerer Distanz nur Vorletzte gewesen war, am Ende leicht gegen Westana, die vom Start bis ca. 200 Meter vor dem Ziel führte, durch. Platz drei ging an den Außenseiter Pajero (Marian Falk Weißmeier/Thore Hammer-Hansen).
5,4:1 gab es auf den Sieg von Erophila, die eine Nennung für den Preis der Winterkönigin hat, für den die Stute wieder auf eine etwas kürzere Distanz zurückgehen würde. „Beim ersten Start war die Distanz zu kurz für sie. Damals hat mir der Jockey nach dem Rennen gesagt, dass sie auf weiterer Distanz und bei weicherer Bahn beim nächsten Mal weit vorne sein wird. Ob sie jetzt in der Winterkönigin läuft, oder nicht, das werden wir dann sehen“, so Waldemar Hickst nach dem Sieg der von ihm trainierten Zweijährigen.










