Am frühen Dienstagnachmittag waren die Augen auf die Rennbahn von Saint-Cloud gerichtet, denn dort betrat mit dem zweijährigen Otonosama (Hiroo Shimizu) erstmals ein Nachkomme des im Gestüt Auenquelle deckenden Arc-Siegers Torquator Tasso eine Rennbahn. Ein für viele ein überraschend frühes Debüt in einem Rennen, welches letztlich von anderen Pferden bestimmt wurde.
Für einen Platz unter den ersten Drei reichte es für den jungen Hengst am Ende der geforderten 900 Meter nicht. Unter Cristian Demuro wurde Otonosama, der noch deutlich grün lief, hinter Francis-Henri Graffards Say Squirrel (Mickael Barzalona) Sechster. Schaut man sich den Werdegang von Torquator Tasso und dessen Vater Adlerflug an, dann durfte man am Dienstag von Otonosama, der am Ende noch schneller wurde, auch noch nicht zu viel erwarten.
Torquator Tasso selbst kam als Zweijähriger überhaupt nicht an den Start. Sein Stern ging als Dreijähriger auf, als er mit einem GAG von 70,5 (!) Zweiter im Deutschen Derby wurde und er später noch den Grossen Preis Berlin gewinnen konnte. Vierjährig dann der Aufstieg in den Rennsport-Olymp: In Paris gewann er den Prix de l’Arc de Triomphe, nachdem er zuvor den Grossen Preis von Baden gewinnen konnte. Internationale Top-Formen auch im Alter von fünf Jahren. Platz zwei in den „King George“ und ein dritter Platz bei seinem letzten Start im „Arc“.
Auch Torquator Tassos Vater Adlerflug war kein Zweijähriger. Sein einziges Rennen in diesem Alter beendete er im November 2006 auf Platz fünf. Dreijährig dann der Derbysieg, vierjährig der Sieg im Deutschland-Preis.













