Die im Besitz von Jaber Abdullah stehende Timeforshowcasing hat sich am Sonntag in Düsseldorf den Sieg in den Horn & Company 106. German 1000 Guineas gesichert. Die Favoritin, die von Jack Mitchell geritten wurde, verwies die Französin Indifferente (Hugo Journiac) auf Rang zwei, die aus Irland angereiste Sky Watch (Jamie Powell) komplettierte den kompletten Triumph der ausländischen Stuten.
Bestes deutsches Pferd war überraschend Gestüt Brümmerhofs Arborea, die Gestüt Röttgens Wintersonne knapp auf Platz fünf verweisen konnte.
Siegjockey Jack Mitchell: „Wir hatten ein Traum-Rennen, sie hat dann sehr gut beschleunigt, sie hat sehr stark gekämpft. Ich habe zwar gemerkt, dass das andere Pferd kam, aber wir waren nie in Gefahr.“
Trainer der Siegerin, die beim achten Start ihren fünften Sieg erreichten konnte, ist Charlie Johnston, der damit den Namen Johnston erneut in die Siegerliste des Rennens eintragen konnte, nachdem sein Vater Mark die Guineas in den Jahren 2018 mit Nyaleti und 2020 mit Main Edition gewinnen konnte.
Auch Besitzer Jaber Abdullah steht jetzt nicht zum ersten Mal in der Siegerliste des ersten Stutenklassikers des Jahres. 2015 siegte Full Rose für ihn, damals trainiert von Andreas Wöhler.
„Wir haben schon länger gedacht, dass diese Stute für dieses Rennen das perfekte Pferd sein würde. Jack hat einen tollen Ritt gezeigt, sie ist eine sehr harte Stute mit viel Kampfgeist. Ein bisschen zittern musste man, als die Zweite 200 Meter vor dem Ziel etwas aufkam“, so Siegtrainer Charlie Johnston, der persönlich in Düsseldorf vor Ort war. „Sie ist jetzt Gruppe II-Siegerin, jetzt werden wir wohl in Gruppe I-Rennen starten. Aber heute ist erst mal das, was zählt.“

Timeforshowcasing war als 3,1:1-Favoritin ins Rennen gegangen, Indifferente als zweite Favoritin. Blass lief die ungeschlagen an den Start gegangene Polin Only Luck, die in den 1000 Guineas nicht über Platz sieben hinauskam.
Es steht nach der diesjährigen Austragung, betrachtet man die letzten 20 Jahre, immer noch 11:9 zugunsten der deutschen Stuten. Arborea als Vierte und die lange – aus Box 10 startend – führende Wintersonne schlugen sich in der diesjährigen Austragung mehr als achtbar, als drittes deutsches Pferd im Feld der Stuten aus sechs Nationen wurde Aida Achte. Arborea (8.000 Euro) und Wintersonne (4.000 Euro) sicherten sich die letzten Preisgelder des Rennens, das mit 125.000 Euro dotiert war.
70.000 Euro gehen für den Sieg an Jaber Abdullah, der seit vielen Jahren immer auch Pferde in Deutschland in Training hat.
Jockey Jack Mitchell kassierte wegen Behinderung von der Rennleitung zwei Tage Sperre, wirksam am 14. und 19. Juni.












